Optimierte Fluchtwege: Rette sich, wer kann - DER SPIEGEL
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Optimierte Fluchtwege Rette sich, wer kann

Es brennt im Flur, Panik bricht aus. Wie schnell Menschen ein Gebäude im Notfall verlassen können, hängt von den Fluchtwegen ab. Berliner Mathematiker finden selbst für unübersichtliche Bürogiganten den bestmöglichen Evakuierungsplan - und können so helfen, Leben zu retten.
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Panik nach Selbstmordanschlag in Bagdad (12.04.2007): Schnell weg, aber welcher Weg ist der beste? Diese Frage wollen Berliner Mathematiker beantworten.

Foto: REUTERS
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Beispielgebäude mit vier Räumen: Wie kommen die 68 Personen so schnell wie möglich durch den Ausgang ins Freie?

Foto: Martin Skutella
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Modellierung als Netzwerkflussproblem: Die Evakuierung ist nichts anderes als ein Fluss von Menschen, der mit einem Algorithmus berechnet wird.

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Letzte Personen verlassen das Gebäude: Mit ihrer Methode finden die Berliner Mathematiker nach eigenen Angaben stets den optimalen Evakuierungsplan.

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Wolkenkratzer in Dubai: Menschen im Notfall schnell nach draußen bringen, ist mathematisch gesehen eine komplexe Aufgabe.

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Giganten im Vergleich: "Es geht hier darum, aus einer sehr großen Menge möglicher Lösungen die bestmögliche zu finden", sagt Martin Skutella.

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Das Audimax der TU Dortmund: 325 Studenten und ein Dozent können den Hörsaal in weniger als 90 Sekunden durch die vier Ausgänge verlassen, ergaben die Berechungen.

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Erdgeschoss des Informatikgebäudes der TU Dortmund: Die Evakuierung des gesamten Gebäudes mit 666 Personen dauert etwa eine Minute und 50 Sekunden.

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Airbus A380 mit Notfallrutschen: "Die Türen sind der Flaschenhals."

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A380-Übergabe an die Airline Emirates in Hamburg (28.07.08): Bei der Übung im März 2006 brauchten 873 Probanden 80 Sekunden, um den Jet zu verlassen.

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Treppe zur ersten Klasse im A380: "Was im Flugzeuginnern passiert, ist weniger wichtig."

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Stewardess an einer A380-Bar: Bei der Testevakuierung des Flugzeugs brach sich ein Mann ein Bein, zusätzlich gab es 32 Leichtverletzte.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?