Orang-Utans in Borneo - DER SPIEGEL
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Kalimantan in Indonesien Besuch bei den Orang-Utans

Per Boot durch das Reich der "Waldmenschen": Im indonesischen Dschungel können Urlauber den Orang-Utans ganz nah kommen - und spektakuläre Fotos als Souvenir mit nach Hause nehmen. Doch das Revier der Tiere ist bedroht.
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Spagat zwischen zwei Lianen: Affendame Chelsea hält lieber etwas Abstand zu den Besuchern.

Foto: TMN
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Türsteher am Dschungeleingang: Orang-Utan-Männchen Gondol lässt die Touristen erst nach einigen Minuten Musterung passieren. Er kam als Waise in das Reservat - sein Schicksal teilen viele seiner Artgenossen.

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Mit dem Klotok in den Urwald: Den Tanjung Puting Nationalpark können Touristen nur mit Guide und auf Booten erkunden.

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Klettershow: Auf Borneo können Touristen zusehen, wie die Orang-Utans durch die Baumkronen kraxeln - manchmal gibt es dann auch Geschrei, wenn zwei sich streiten und miteinander raufen.

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Angedockt: Nach stundenlanger Fahrt auf dem Sungai Sekonyer hat das Klotok am Camp Leakey angelegt.

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Joe Bowo liebt den Wald und die Affen - deshalb ist der Tourguide nach Borneo gekommen, wo die Orang-Utans in freier Wildbahn leben.

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Ins Reich der Affen: Nach der Fahrt mit dem Boot geht es über einen Holzsteg in den Dschungel von Borneo, wo die Orang-Utans leben.

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Gib dem Affen Zucker: An der Fütterungsstelle ist es ruhiger - bis auf das behäbige Schmatzen der Orang-Utans.

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Da klicken die Kameras: Im Nationalpark auf Borneo kommen Besucher den Orang-Utans ganz nah.

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Affen sehen alle gleich aus? Von wegen, ihr Gang und das Gesicht sind ganz individuell.

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Schwarzer Schatten mit rotem Fell: Im Tanjung Puting Nationalpark auf Borneo kann es schnell passieren, dass ein Affe über die Köpfe der Besucher hinwegspringt.

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Für die Goldsuche in den Minen von Borneo wird Quecksilber verwendet. Es verbindet sich mit den Goldpartikeln zu Amalgam - das erleichtert die Suche.

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Die Arbeiter der Goldminen sitzen teils stundenlang bis zur Brust im Wasser und sieben mit ihren Holzschalen nach feinem Goldstaub.

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Pause im Schatten - die Minenarbeiter sind stundenlang im Einsatz, und das bei Temperaturen von mehr als 30 Grad.

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Viele Affen im Tanjung Puting Park waren früher Haustiere, erzählt Joko Purwanto, der als selbstständiger Reiseveranstalter in Kalimantan arbeitet.

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Von Ast zu Ast: Ob Touristen dieses Bild auch in Zukunft so zu Gesicht bekommen werden, ist fraglich. Denn durch das Abholzen der Wälder ist der Lebensraum der Affen bedroht.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?