Ort höchster Strahlung: Der "Rote Wald" - DER SPIEGEL
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Ort höchster Strahlung Der "Rote Wald"

Ein kleines Wäldchen liegt neben der Straße, die vom Reaktor zur Werkssiedlung Pripjat führt. Noch heute nennen die Fremdenführer ihn den „roten Wald“. Am 26. April 1986 verfärbten sich die Bäume hier rot und später braun, die Pflanzen verdorrten. Kaum ein Fleck im Umkreis des Reaktors wurde schwerer verseucht.
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Verdorrte Bäume nahe Pripjat: Am schlimmsten wurde ein zehn Quadratkilometer großes Waldstück zwischen dem Atomkraftwerk und der Werkssiedlung verseucht.

Foto: Konstatin Melnitski
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Am 26. April 1986 verfärbten sich die Bäume im "Roten Wald", die Pflanzen verdorrten. Kaum ein Fleck im Umkreis des Reaktors wurde schwerer verseucht. Die meisten abgestorbenen Bäume wurden während der Aufräumarbeiten gefällt und im Boden vergraben. Noch heute ist die Strahlung so hoch, dass Busse mit Besuchergruppen die Stelle meist mit hohem Tempo passieren.

Foto: Konstatin Melnitski
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