Ortsbestimmung im Kosmos per Neutronenstern Wo bin ich?
Annäherung an Raumstation ISS: Der Raumtransporter ATV nutzt neben GPS ein Radarsystem und einen sogenannten Laser Rangefinder, der Reflektoren an der ISS anstrahlt. Aus Rückstrahlung wird dann die relative Lage im Raum berechnet.
"Voyager"-Sonde: Bei Flügen zu anderen Planeten oder aus dem Sonnensystem heraus könnten Raumschiffe künftig auch mit Hilfe von Pulsaren navigieren.
"Apollo 8"-Besatzung (Dezember 1968): Astronaut James A. Lovell sitzt am sogenannten Space Sextant. Damals orientierten sich Raumfahrer wie Seefahrer an den Sternen.
Bei "Apollo"-Missionen genutzter Sextant: Mit der Sternennavigation ist eine Genauigkeit von 250 Kilometern möglich. Die Pulsarnavigation soll 20 Kilometer erreichen.
Nachthimmel: Wenige markante Sterne oder Sternbilder genügen, um die eigene Position zu bestimmen.
Navigationssatellit: Die Signale von GPS oder Galileo sind nur in Erdumlaufbahnen nutzbar.
Sonde "Mars Express": Raumschiffe können jedoch auch von mehreren Teleskopen gleichzeitig von der Erde aus angepeilt werden. Dieses Verfahren wird allerdings immer ungenauer, je weiter eine Sonde von der Erde entfernt ist.