Oscars 2014 Die wichtigsten Preisträger
Mit sieben Oscars war "Gravity" der Abräumer des Abends - eine eher seltene Ehre für einen so erfolgreichen Blockbuster wie diesen.
Sandra Bullock war als beste Hauptdarstellerin nominiert, ging dieses Mal allerdings leer aus.
Sieg in der Königskategorie: "12 Years a Slave" wurde als bester Film ausgezeichnet. Er basiert auf einem gleichnamigen autobiografischen Werk aus dem Jahr 1853. Hier ist die 31-jährige Lupita Nyong'o (rechts) zu sehen, die für ihre Rolle als Sklavin Patsey den Oscar als beste Nebendarstellerin gewann.
Chiwetel Ejiofor und Michael Fassbender, beide in den Darsteller-Kategorien nominiert, gingen allerdings leer aus.
Jared Leto (links im Bild) hat für seine Rolle in "Dallas Buyers Club" den Oscar in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" gewonnen. Er spielt den aidskranken Rayon, der seinen Freund Ron Woodroof (Matthew McConaughey) beim Handel mit illegalen Medikamenten unterstützt.
Leto und Matthew McConaughey in "Dallas Buyers Club": Für seine Rolle als Ron Woodrow hungerte sich McConaughey (r.) auf knapp 60 Kilogramm herunter. Der Einsatz hat sich gelohnt: Der 44-Jährige holte den Oscar als bester Hauptdarsteller - und damit den zweiten für das Aids-Drama.
Der Oscar in der Kategorie "Bester animierter Spielfilm" ging an: "Die Eiskönigin". Der Disney-Streifen heimste auch gleich noch den Award für den besten Filmsong ein ("Let it go").
"Le Grande Bellezza" erhielt überraschend den Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film". Als Favoriten galten eher "The Broken Circle" und "Die Jagd" von Thomas Vinterberg.
Für das Beste Kostümdesign wurde "The Great Gatsby" ausgezeichnet. Die goldenen Zwanziger leben in dem Film wieder auf, entsprechend schillernd sind auch die Kostüme.
Und Cate Blanchett bekam für ihre Rolle in Woody Allens "Blue Jasmine" den Oscar als beste Hauptdarstellerin.
Für mehr als einen Drehbuch-Oscar (Spike Jonze) reichte es für das phantasievolle Liebesdrama "Her" mit Joaquin Phoenix nicht.