Oscar-Affront: "Keine Farrah? Totalversagen" - DER SPIEGEL
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Oscar-Affront "Keine Farrah? Totalversagen"

Es ist guter Brauch, bei der Oscar-Verleihung an Stars zu erinnern, die im zurückliegenden Jahr starben. Dass Farrah Fawcett diese Ehrbezeigung verweigert wurde, hat viele Prominente empört. Eine Entschuldigung gibt es jedoch nicht.
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Keine Schauspielerin war in den USA während der siebziger Jahre populärer als Farrah Fawcett (hier ein "Playboy"-Cover von 1978).

Foto: Getty Images/ Playboy
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Mit ihren Kolleginnen Jaclyn Smith (li.) und Kate Jackson gehörte Fawcett zur Ur-Besetzung der TV-Serie "Charlie's Angels" - und machte die Föhnwelle populär.

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In den achtziger Jahren stellte Fawcett ihr Kaliber als Schauspielerin unter Beweis, wurde unter anderem für die Darstellung eines Gewaltopfers im Drama "The Burning Bed" mit Filmpreisnominierungen überhäuft.

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Fawcett starb 2009 an Krebs. Während der letzte Phase ihrer Erkrankung lies sie sich von einem Kamerateam begleiten, daraus wurde ein Dokumentarfilm.

Foto: DAMIAN DOVARGANES/ ASSOCIATED PRESS
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Nur eine Staffel lang spielte Fawcett bei "3 Engel für Charlie" mit, doch das reichte, um ihr Image als "All American Girl" für immer zu formen.

Foto: Anonymous/ AP
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Während der 82. Verleihung der Oscars wurde Fawcetts nicht gedacht - viele Prominente reagierten empört.

Foto: HO / REUTERS
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Fawcett begann ihrer Karriere in den sechziger Jahren als Model für TV-Werbung.

Foto: HO / REUTERS
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Bei der Emmy-Verleihung trat sie 2006 mit ihren Angel-Kolleginnen auf die Bühne, um des verstorbenen TV-Produzenten Aaron Spelling zu gedenken, der auch "Charlie's Angels" produziert hatte.

Foto: CHRIS CARLSON/ ASSOCIATED PRESS
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Farrah Fawcett 1985 mit ihrem Sohn Redmond James Fawcett O'Neal. Er sitzt zurzeit im Gefängnis.

Foto: RICHARD D'AMORE/ ASSOCIATED PRESS
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Die Ausrichter des Oscar-Events, die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, entschuldigte sich bislang nicht für diesen Lapsus. Es gelte jedes Jahr, "schmerzliche Entscheidungen" zu treffen, es könne angesichts der Zahl der Verstorbenen nicht jeder in den Erinnerungsreigen aufgenommen werden.

Foto: Associated Press
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