Pistorius-Urteil Niederlage für die Staatsanwaltschaft
Oscar Pistorius vor Gericht: Der Leichtathlet ist wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen worden.
Pistorius bei der Ankunft am Gerichtssaal: Der Prozess fand seit März unter immensem öffentlichem Interesse statt.
Richterin Thokozile Masipa bei der Urteilsverkündung: Pistorius drohen nun bis zu 15 Jahre Haft.
Für die Anklage gilt das Urteil als schwere Niederlage. Sie wollte einen Schuldspruch wegen Mordes erwirken.
Pistorius vor Gericht: Während des Prozesses war der Südafrikaner immer wieder in Tränen ausgebrochen - die Urteilsverkündung am Freitag verfolgte er hingegen regungslos.
Auch Barry Steenkamp, der Vater des Opfers, war am Tag der Urteilsverkündung im Gerichtssaal.
Tatwaffe im Haus des Verurteilten (Polizeifoto): Mit dieser Pistole hatte Pistorius in der Nacht zum Valentinstag 2013 seine Freundin erschossen. Die Tat selbst hatte er nie abgestritten.
Umarmung im Gerichtssaal: Pistorius' Verwandte schienen über das Urteil erleichtert.
Reeva Steenkamps Mutter June und eine weitere Angehörige waren bei der Verkündung des Urteils sichtlich angespannt.
Reeva Steenkamps Vater Barry schloss die Augen, als er das Urteil hörte.
Pistorius' Schwester Aimee (Mitte) war ebenfalls im Gerichtssaal.
Am 13. Oktober will das Gericht das Strafmaß für Pistorius verkünden. Die Höchststrafe für fahrlässige Tötung beträgt 15 Jahre - ein Mindeststrafmaß gibt es nicht. Die Entscheidung liegt bei Richterin Thokozile Masipa.
Bis zur Verkündung des Strafmaßes bleibt Pistorius frei. Die Richterin hat einer entsprechenden Kautionsregelung zugestimmt.