Oscar-Sieger 2013 Gewonnen!
Bester Film
Der Thriller "Argo" hat den Oscar für den besten Film gewonnen. Schauspieler Ben Affleck führte Regie und übernahm eine Hauptrolle.
Beste Hauptdarstellerin
Jennifer Lawrence konnte ihr Glück kaum fassen. Für ihre Rolle in "Silver Linings" wurde die 22-Jährige von der Jury zur besten Schauspielerin gekürt. Sie setzte sich unter anderem gegen Naomi Watts und Jessica Chastain durch.
Bester Hauptdarsteller
Das gab es noch nie: Daniel Day-Lewis wurde für seine Darbietung in "Lincoln" mit einem Oscar ausgezeichnet - und ist damit der einzige Schauspieler, der dreimal als bester Hauptdarsteller mit der Trophäe geehrt wurde.
Bester Nebendarsteller
Christoph Waltz hat es geschafft. Zum zweiten Mal wurde er mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Seine Dankesrede richtete er an Regisseur Quentin Tarantino - und rang mit den Tränen. Dieses Jahr wurde Waltz für seine Rolle in "Django Unchained" ausgezeichnet. 2010 gewann er den Preis für "Inglorious Basterds", ebenfalls ein Tarantino-Film.
Beste Nebendarstellerin
Sie schreit, sie weint, sie singt sich die Seele aus dem Leib - für ihren Part in "Les Misérables" wurde die 30-jährige Anne Hathaway mit dem Preis als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Es ist ihr erster Oscar.
Bester Regisseur
Ang Lee wurde von der Jury als bester Regisseur ausgezeichnet. Damit wurde seine Arbeit am Film "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" gewürdigt. Seinen ersten Regie-Oscar gewann Ang Lee 2005 für "Brokeback Mountain".
Bestes Original-Drehbuch
Wenn schon nicht als bester Regisseur nominiert, kann sich Quentin Tarantino wenigstens mit der Auszeichnung für das beste Original-Drehbuch trösten. Er bekam sie für seinen Film "Django Unchained".
Bestes adaptiertes Drehbuch
Chris Terrio hält seinen Oscar in die Höhe - für "Argo" bekam er den Preis für das beste adaptierte Drehbuch.
Bester Animationsfilm
"Merida - Legende der Highlands" wurde als bester Animationsfilm ausgezeichnet. Hier sind Regisseur Mark Andrews und Brenda Chapman mit ihren Oscars zu sehen.
Bester nicht-englischsprachiger Film
Der Österreicher Michael Haneke hat mit "Liebe" den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film gewonnen. Es ist Hanekes erster Oscar. In seiner Dankesrede wandte er sich mit rührenden Worten an seine Ehefrau: "Du bist die Mitte meines Lebens." Der Film erzählt von den letzten gemeinsamen Wochen eines älteren Ehepaares. Die französischen Schauspieler Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva spielen die Hauptrollen.
Beste visuelle Effekte
Für ihre Arbeit an "Life of Pi" wurden ausgezeichnet (v.l.): Guillaume Rocheron, Bill Westenhofer, Donald R. Elliott und Erik-Jan De Boer
Bestes Kostüm-Design
Jacqueline Durran hat für die Tolstoi-Verfilmung "Anna Karenina" die Kostüme entworfen - und darf sich nun über einen Oscar freuen.
Beste Filmmusik
Mychael Danna kam auf die Bühne in Los Angeles, um seinen Oscar für die beste Filmmusik zu erhalten. Er arbeitete an dem Film "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger".
Bester Filmsong
Sängerin Adele wurde gemeinsam mit Paul Epworth für den besten Filmsong ausgezeichnet. Sie nahmen das Lied "Skyfall" für den gleichnamigen Bond-Film auf.
Bester Ton
Drei Männer, drei Statuen: Simon Hayes, Andy Nelson und Mark Paterson wurden für den Ton in "Les Misérables" ausgezeichnet.
Bester Tonschnitt - Die Erste
Die Jury konnte sich nicht darauf einigen, wer den Preis für den besten Tonschnitt bekommen sollte - also zeichnete sie die Arbeiten aus zwei Filmen aus. Ein Oscar ging an Paul N. J. Ottosson, der für den Tonschnitt in "Zero Dark Thirty" verantwortlich war. Der zweite Oscar ging an Per Hallberg und Karen Baker Landers für ihre Arbeit im Bond-Film "Skyfall".
Bester Tonschnitt - Die Zweite
Der zweite Oscar für den besten Tonschnitt ging an Per Hallberg und Karen Baker Landers für ihre Arbeit im Bond-Film "Skyfall".
Bester Schnitt
William Goldenberg strahlt: Die Jury befand, dass sein Schnitt für "Argo" preisverdächtig ist.
Beste Kamera
Claudio Miranda war bei "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" für die Kamera verantwortlich - und freut sich nun über seine Auszeichnung.
Bester Kurzfilm
Umringt von den Schauspielern Jamie Foxx und Kerry Washington steht Shawn Christensen. Er wurde für den besten Kurzfilm ausgezeichnet, das Werk trägt den Titel "Curfew".
Bester Dokumentar-Kurzfilm
Nach Ansicht der Jury hat niemand einen besseren Dokumentar-Kurzfilm gedreht als Sean Fine und Andrea Nix Fine. Die beiden arbeiteten gemeinsam an "Inocente".
Bester animierter Kurzfilm
John Kahrs bekam den Oscar für den besten animierten Kurzfilm von den Schauspielern Paul Rudd und Melissa McCarthy überreicht. Er ist verantwortlich für das Werk "Paperman".
Bester animierter Kurzfilm
Diese beiden Herren haben "Searching for Sugar Man" erschaffen, den besten animierten Kurzfilm. Links steht Malik Bendjelloul, daneben Simon Chinn.
Bestes Szenenbild
Kristen Stewart und Daniel Radcliffe waren auf die Bühne gekommen, um Rick Carter den Oscar zu überreichen: Er wurde für das beste Szenenbild in "Lincoln" ausgezeichnet.
Bestes Make-up und Hairstyling
"Les Misérables" war als großer Favorit ins Oscar-Rennen gegangen. Julie Dartnell und Lisa Westcott waren für das Make-up und die Haare in der Musicalverfilmung zuständig - und sahnten den Oscar ab.