Oscars 2015 Der heitere Tingeltangel verpufft
Er ist der größte Gewinner bei den Oscars 2015: Regisseur Alejandro González Iñárritu erhielt vier Trophäen für "Birdman" - darunter für die beste Regie und den besten Film.
Die Soundmixer Craig Mann (M.), Ben Wilkins (r.) und Thomas Curley bekommen den Oscar für "Whiplash"
Wes Anderson konnte mithalten, aber nicht in so wichtigen Kategorien wie Iñárritu: Auch sein Film "Grand Budapest Hotel" gewann vier Oscars - unter anderem für die beste Filmmusik und das beste Szenenbild.
Julianne Moore nimmt den Oscar in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" entgegen - für ihre Darbietung einer an Alzheimer erkrankten Professorin in "Still Alice".
Hat die Academy mit seinem Minimalismus überzeugt: Eddie Redmayne spielt in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" den Physiker Stephen Hawking - und gewann hierfür in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller".
Ihre Dankesrede mündete in einer Anklage: Patricia Arquette gewann den Oscar für die beste Nebendarstellerin - und nutzte die Gelegenheit, um sich für mehr Gleichberechtigung auszusprechen.
"Whiplash" war vielleicht die einzige Überraschung bei den diesjährigen Oscars: Der Musikfilm bekam drei Academy Awards. Hier J. K. Simmons, der einen davon entgegennimmt - für den besten Nebendarsteller.
Letztes Jahr für "Gravity", dieses Jahr für "Birdman": Der Kameramann Emmanuel Lubezki gewann seinen zweiten Oscar.
Graham Moore zeigt sich dankbar ob des Oscars für das beste adaptierte Drehbuch, das er für das Alan-Turing-Biopic "The Imitation Game" geschrieben hat.
War gleich zweimal nominiert: Der französische Komponist Alexandre Desplat. Den Oscar gewann er für seine verspielte Musik zu "Grand Budapest Hotel".
Vergaß, dass seine Redezeit begrenzt ist: Der Polnische Regisseur Pawel Pawlikowksi, dem für "Ida" der Oscar für den besten fremsprachigen Film verliehen wurde.