Oscars 2019 Das sind die Gewinner
Auflauf der Stars: Bei den diesjährigen Oscars gab es die übliche Parade von Männern in Smokings und Frauen in Abendrobe. Moderator Trevor Noah macht ein Glamour-Selfie.
Das Schaulaufen fand unter den Augen eines ausgewählten Publikums statt.
Zum Auftakt der Gala gab's erst einmal was auf die Ohren: Brian May rockte mit seiner Band Queen. Später wurde Rami Malek, der den früheren Queen-Sänger Freddie Mercury in dem Biopic "Bohemian Rhapsody" spielt, als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Regina King war die erste Oscargewinnerin des Abends: Sie gewann in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" für ihre Rolle in "If Beale Street Could Talk".
Das ist die Crew hinter "Free Solo" - dem nach Ansicht der Jury besten Dokumentarfilm. Hier freuen sich (v.l.): Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin, Evan Hayes und Shannon Dill.
Kate Biscoe, Greg Cannom und Patricia Dehaney halten ihre Oscartrophäen in den Händen: Sie wurden für das beste Make-up und die besten Frisuren ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit ihre Arbeit für den Film "Vice - Der zweite Mann".
Das beste Kostümdesign stammt von Ruth Carter: Sie ist verantwortlich für die Kostüme in "Black Panther".
Und noch eine Auszeichnung für "Black Panther": Hannah Beachler und Jay Hart wurden für das beste Szenenbild geehrt.
Keegan Michael Key schwebt im Stil von Mary Poppins auf die Bühne, um eben diesen Film anzukündigen.
John Warhurst und Nina Hartstone sind für den Tonschnitt bei "Bohemian Rhapsody" verantwortlich - und wurden dafür nun mit einem Oscar ausgezeichnet.
Auch in der Kategorie "Bester Ton" fiel die Entscheidung auf "Bohemian Rhapsody": Verantwortlich dafür sind diese Herren: Paul Massey, Tim Cavagin und John Casali.
Alfonso Cuarón führte beim besten fremdsprachigen Film Regie: "Roma". Hier ist er bei seiner Dankesrede zu sehen.
In der Kategorie "Bester Schnitt" setzte sich John Ottman für seine Arbeit am Film "Bohemian Rhapsody" durch.
Beste männliche Nebenrolle: Mahershala Ali erhielt nach seinem Gewinn für "Moonlight" in derselben Kategorie vor zwei Jahren erneut einen Oscar.
Der Oscar für den besten Animationsfilm ging an "Spider-Man: A New Universe": Hier sind Bob Persichetti, Peter Ramsey, Rodney Rothman, Phil Lord und Christopher Miller zu sehen.
Zwischendurch mal wieder Musik: David Rawlings und Gillian Welch spielen einen Countrysong vom Soundtrack des Westerns "The Ballad of Buster Scruggs".
Ausgezeichnet als bester kurzer Animationsfilm: "Bao" von Domee Shi (r.) and Becky Neiman-Cobb.
"A film about menstruation just won an Oscar!" Als bester kurzer Dokumentarfilm wurde "Period. End of Sentence" von Rayka Zehtabchi und Melissa Berton ausgezeichnet.
Paul Lambert, Ian Hunter, Tristan Myles und J.D. Schwalm sorgten in "Aufbruch zum Mond" ("First Man") nach Ansicht der Jury für die besten visuellen Effekte.
Jennifer Hudson singt den Song "I'll Fight", der aus dem Soundtrack der Doku "RGB" stammt.
Regisseur Guy Nattiv mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Jaime Ray Newman: Die beiden wurden für "Skin" ausgezeichnet, den besten Kurzfilm.
Brian Currie, Peter Farrelly und Nick Vallelonga (v.l.) gewannen einen Oscar in der Kategorie "Bestes Originaldrehbuch" für den Film "Green Book - Eine besondere Freundschaft".
Kalauer mit Karnickel: Melissa McCarthy kündigt in einzigartiger Tracht den Oscar für das beste Kostüm an.
Für das beste adaptierte Drehbuch wurde Spike Lee ausgezeichnet: Er hatte an "BlacKkKlansman" gearbeitet. Seine Dankesrede nutzte Lee für ein politisches Statement. "Die Präsidentschaftswahlen von 2020 sind nicht mehr weit weg. Lasst uns aktiv werden und auf der richtigen Seite der Geschichte stehen."
Hatte da jemand vergessen, sich umzuziehen und war in Pyjamas und Hausschuhen erschienen? Wenn, dann waren es besondere Hausschuhe. Gehören ja auch dem Designer Tommy Hilfiger.
Ludwig Göransson lieferte für "Black Panther" die beste Filmmusik.
Lady Gaga stand gemeinsam mit Bradley Cooper auf der Oscarbühne und performte ihren Song "Shallow" - für den bekam sie dann auch einen Oscar.
Zu ihrem gemeinsamen intimen Auftritt sagte Lady Gaga: "Es gibt außer dir nicht eine Person auf diesem Planeten, mit der ich diesen Song hätte singen können." Gemeint war natürlich ihr Filmpartner Bradley Cooper.
Er sei vielleicht nicht die offensichtlichste Wahl für Freddie Mercury gewesen, sagte Rami Malek. Doch seine Leistung in "Bohemian Rhapsody" gilt als beeindruckend: Malek wurde nun bei den Oscars zum besten Hauptdarsteller gekürt.
Olivia Colman siegte als beste Hauptdarstellerin: Sie spielt Queen Anne in "The Favourite" - und lieferte in Los Angeles eine humorvolle und emotionale Dankesrede ab.
"Gracias, gracias, gracias!" - Alfonso Cuarón ist nach Ansicht der Jury der beste Regisseur des Jahres. Er wurde für seinen Film "Roma" ausgezeichnet.
Der Oscar für den besten Film des Jahres 2019 ging an: "Green Book - Eine besondere Freundschaft". Regisseur Peter Farrelly sagte in seiner Dankesrede, der Film handle davon, wie "Liebe" die Unterschiede zwischen den Menschen überwinde.
Schon während der Verleihung starteten die ersten Partys. Auf der Sause der "Vanity Fair" präsentierte sich die Schauspielerin Selma Blair mit einem Gehstock. Es war ihr erster öffentlicher Auftritt, seitdem bekannt wurde, dass sie an Multipler Sklerose leidet.
Alfonso Cuarón herzt nach seinem Sieg seine Hauptdarstellerin Yalitza Aparicio, die leider leer ausging.
Das Rassismusdrama "Green Book" wurde bei der Oscarverleihung 2019 als bester Film ausgezeichnet.