Ostern - DER SPIEGEL
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Ostern Lust auf Ei

Mal sinnlich, mal frivol: Deko-Eier können viel mehr sein als nur bunt. Asiatische Kunsthandwerker schaffen besonders plastische Exemplare. Eine Ausstellung widmet sich der Erotik auf dem Ei - einestages zeigt die schönsten Exemplare.
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Rahmen-Ei: Ein afrikanisches Liebesspiel im Eier-Rahmen. Die Holzschnitzerei aus Afrika entstand etwa Mitte des 20. Jahrhunderts.

Foto: Edith Breitkreutz
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Eier-Akrobatik: ein bunt bemaltes Emu-Ei. Zu sehen ist eine Kamasutra-Darstellung, wahrscheinlich aus Indien.

Foto: Edith Breitkreutz
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Männer-Ei: Dieses Ei ist ein modernes Auftragswerk aus Deutschland. Ölmalerei eines männlichen Aktes.

Foto: Edith Breitkreutz
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Pop-Ei: Man fragt sich, was dieses leicht bekleidete Mädel wohl mit dem Papierstapel vorhat... Der Öl-Akt besticht jedenfalls durch seine knalligen Farbkontraste.

Foto: Edith Breitkreutz
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Ei-Borg: Der Cyborg-Amazone wachsen Schläuche aus dem Arm und ein überdimensioniertes Piercing aus der Brust. Auf Eiern scheint künstlerisch alles möglich - auch ein Abstecher in die Science-Fiction.

Foto: Edith Breitkreutz
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Liebesspiel im Ei: Afrikanische Holzschnitzerei, vermutlich aus den achtziger Jahren. Nachahmer sollten gelenkig sein.

Foto: Edith Breitkreutz
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Handstand-Akt: Liebespiel aus Bronze auf einem Ei von einem asiatischen Strauß, die genaue Herkunft ist unbekannt. Das Kunstobjekt schmückte viele Jahre eine deutsche Frauenarztpraxis und mag als phantasievolle Anregung gedient haben - ob jedoch die Umsetzung des Aktes auch so glückte wie bei diesen beiden, ist nicht bekannt.

Foto: Edith Breitkreutz
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Deko-Ei: Auch dieses Ei von einem asiatischen Strauß wurde in einer Frauenarztpraxis ausgestellt. Die Abbildung zeigt ein Bronzepärchen - jedoch in einer weniger halsbrecherischen Stellung.

Foto: Edith Breitkreutz
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Frivoles Quintett: In mehr als 40 Jahren haben Edith und Waldemar Breitkreutz mehr als 8000 Eier zusammengetragen - darunter gut 100 mit erotischen Motiven.

Foto: Edith Breitkreutz
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Kamasutra in Leder: Die Liebesszene aus geschnitztem Knochenbein - vom Wal oder Nashorn - stammt wahrscheinlich aus Japan. Das Paar liegt in einem mit rotem Leder überzogenen Ei aus Pappe.

Foto: Edith Breitkreutz
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Moderner Ölakt: Diese sinnliche Dame lockt mit filigraner Wäsche. Das Straußenei ist ein Auftragswerk aus Deutschland.

Foto: Edith Breitkreutz
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Eier-Ensemble: Im Vordergrund drei Eier, wahrscheinlich aus Indien, mit exotischen Liebesszenen aus dem Kamasutra. Dahinter zu sehen: drei gedrechselte Holzeier aus Indonesien, rundherum bemalt. Gezeigt werden verschieden Liebesszenen, auch homosexuelle.

Foto: Edith Breitkreutz
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Kunst am Ei: Auch Replikate von Werken Alter Meister eignen sich für die Abbildung auf Eiern. In diesem Fall unter anderem die bekleidete und unbekleidete Maja von Francisco de Goya. Es sind Auftragswerke aus Deutschland.

Foto: Edith Breitkreutz
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Bronze-Ei: Ein Fruchtbarkeitssymbol unbekannter Herkunft aus Bronze. Die Figur im Ei ruht auf den Hörnern dreier Ziegenböcke - sogenannte Bocksfüße. Sie lassen auf eine Entstehung um 1900 schließen.

Foto: Edith Breitkreutz
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Aufklapp-Ei: Gruppenspaß im offenen Ei. Die Figuren sind aus Bronze, das Ei aus Eisen im Jugendstil-Design.

Foto: Edith Breitkreutz
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Auftrags-Eier: Dieses Bild zeigt moderne Akt-Darstellungen auf Straußeneiern. Deutsche Künstler haben sie in Öl verewigt.

Foto: Edith Breitkreutz
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Aus dem Ei gepellt: Ein mit Zeichenfeder bemaltes Ei. Botticellis Venus gleich schlüpft hier ein elfenhaftes Wesen aus dem Ei auf dem Ei - das hätte dem Meister sicher gefallen.

Foto: Edith Breitkreutz
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Lady in red: Diese leicht bekleidete junge Dame träumt wohl gerade vom Eiersuchen an Ostern - das Kunstwerk gehört zu der rund 8000 Exemplare umfassenden Sammlung von Edith und Waldemar Breitkreutz.

Foto: Edith Breitkreutz
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?