OSZE-Beobachter in Ukraine Frei nach mehr als einer Woche
Der Deutsche Axel Schneider und sechs weitere Militärbeobachter der OSZE sind in der Ukraine von prorussischen Kräften freigelassen worden. Schneider (l.) und seine Kollegen waren in der Gewalt der Gruppe um Wjatscheslaw Ponomarjow (r.), Milizenführer und selbsternannter Bürgermeister der Stadt Slowjansk.
Schneider sagte der "Bild"-Zeitung: "Wir sind froh, dass wir endlich draußen sind, uns geht es den Umständen entsprechend okay."
Man wolle nun Slowjansk verlassen und dann so schnell wie möglich von Donezk aus in die Heimat nach Deutschland.
Insgesamt waren zwölf Personen - acht Beobachter und vier ukrainische Offiziere - festgehalten worden. Die Erleichterung nach der Freilassung war spürbar.
Die Militärbeobachter waren mehr als eine Woche in der Gewalt der Gruppe um Ponomarjow.
Ponomarjow hatte die OSZE-Beobachter vor wenigen Tagen noch als "Kriegsgefangene" bezeichnet - nun nannte er sie "meine Gäste".
In der Ukraine geht derweil der Machtkampf zwischen ukrainischen und prorussischen Kräften weiter. Diese Barrikade in der Stadt Slowjansk haben mit Russland verbündete Aktivisten errichtet.
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