"Othello" im Schauspielhaus Stuttgart - DER SPIEGEL
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Burkhard C. Kosminski im Schauspiel Stuttgart Es ist verstörend

Sie mögen ihn einfach nicht, den Fremden: Burkhard C. Kosminski zeigt in seiner "Othello"-Inszenierung in Stuttgart, wie subtil Ausgrenzung funktioniert.
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"Othello" wird am Schauspiel Stuttgart in der Inszenierung von Burkhard C. Kosminski gespielt von einem fast blonden Recken, der im Heeresstab um Jago, Cassio und Roderigo zunächst überhaupt nicht auffällt.

Foto: David Baltzer/ Schauspiel Stuttgart
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Nur wenn er spricht, dann hört man einen leichten Einschlag: Der Stuttgarter Othello-Darsteller Itay Tiran (links, mit Matthias Leja als Jago) kommt aus Israel. Dort ist er ein Star.

Foto: David Baltzer/ Schauspiel Stuttgart
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Tiran stattet Shakespeares Titelhelden mit einer Mischung aus James-Bond-Charme und Boy-Group-Erotik aus; Othello bleibt dabei aber ein in seiner Einsamkeit gefangener Außenseiter.

Foto: David Baltzer/ Schauspiel Stuttgart
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Desdemona (Katharina Hauter) wird von ihrem Mann Othello zärtlich-herrisch geliebt. Doch werden ihm immer mehr Details einer angeblichen Untreue seiner Gattin zugespielt, die ihn misstrauisch machen.

Foto: David Baltzer/ Schauspiel Stuttgart
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Kriegsbemalung oder Blackfacing? Regisseur Burkhard C. Kosminski scheint mit den Argumenten in der Debatte um die Hautfarbe in Shakespeares Stück ein wenig ironisch zu spielen.

Foto: David Baltzer/ Schauspiel Stuttgart
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