OX513A: Moskito mit Selbsttötungsprogramm - DER SPIEGEL
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OX513A Moskito mit Selbsttötungsprogramm

Es ist eine umstrittene Waffe im Kampf gegen das Dengue-Fieber: Genetisch veränderte und sterile Moskitomännchen sollen ihre Art selbst ausrotten und so die Übertragung des tödlichen Virus stoppen. Erstmals hat eine Biotech-Firma die Insekten in einem Feldversuch getestet - Kritiker sind empört.
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Weibliche Mücke der Art Aedes aegypti (Wildtyp): Übertragen wird das Dengue-Virus vor allem von der Ägyptischen Tigermücke. Eine Schutzimpfung existiert ebenso wenig wie eine wirksame Therapie.

Foto: Oxitec/ Derric Nimmo
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Gentechnisch veränderte Mückenlarven: Männliche OX513A vererben ihren Nachkommen ein tödliches Gen. Werden die Larven nicht mit einem bestimmten Antibiotikum behandelt, sterben sie, bevor sie stechen und das gefährliche Dengue-Virus übertragen können.

Foto: Oxitec/ Derric Nimmo
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Brutstätten im Labor: Das eingebaute Killer-Gen kann durch die Verfütterung des Antibiotikums Tetrazyklin deaktiviert werden. So wird sichergestellt, dass das Gen nur im Freiland aktiv ist.

Foto: Oxitec/ Derric Nimmo
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Männliche OX513A-Mücken: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken jährlich rund 50 Millionen Menschen vor allem in den tropischen Gebieten am Dengue-Fieber, für etwa 12.000 Menschen endet die Infektion tödlich.

Foto: Oxitec/ Derric Nimmo
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Mit farblichem Puder markierte OX513A-Mücken: Das internationale Großprojekt zur Entwicklung gentechnisch veränderter Mücken wird von der Bill und Melinda Gates-Stiftung finanziell unterstützt. Doch die Freilandversuche auf den Kaiman-Inseln des britischen Biotech-Unternehmens sind höchst umstritten. Die Angst vor unabsehbaren Folgen für das Ökosystem ist groß.

Foto: Oxitec/ Derric Nimmo
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