OX513A Moskito mit Selbsttötungsprogramm
Weibliche Mücke der Art Aedes aegypti (Wildtyp): Übertragen wird das Dengue-Virus vor allem von der Ägyptischen Tigermücke. Eine Schutzimpfung existiert ebenso wenig wie eine wirksame Therapie.
Gentechnisch veränderte Mückenlarven: Männliche OX513A vererben ihren Nachkommen ein tödliches Gen. Werden die Larven nicht mit einem bestimmten Antibiotikum behandelt, sterben sie, bevor sie stechen und das gefährliche Dengue-Virus übertragen können.
Brutstätten im Labor: Das eingebaute Killer-Gen kann durch die Verfütterung des Antibiotikums Tetrazyklin deaktiviert werden. So wird sichergestellt, dass das Gen nur im Freiland aktiv ist.
Männliche OX513A-Mücken: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken jährlich rund 50 Millionen Menschen vor allem in den tropischen Gebieten am Dengue-Fieber, für etwa 12.000 Menschen endet die Infektion tödlich.
Mit farblichem Puder markierte OX513A-Mücken: Das internationale Großprojekt zur Entwicklung gentechnisch veränderter Mücken wird von der Bill und Melinda Gates-Stiftung finanziell unterstützt. Doch die Freilandversuche auf den Kaiman-Inseln des britischen Biotech-Unternehmens sind höchst umstritten. Die Angst vor unabsehbaren Folgen für das Ökosystem ist groß.