Ozeane verlieren Sauerstoff - DER SPIEGEL
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Ozeane Wärmeres Wasser, weniger Sauerstoff

Die Weltmeere enthalten heute deutlich weniger Sauerstoff als noch 1960. Bestimmte Gebiete könnten damit für Fische unbewohnbar werden.
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Vor allem große Fische wie dieser Marlin sind auf ausreichend Sauerstoff angewiesen. Doch der Sauerstoffgehalt der Weltmeere ist seit 1960 um rund zwei Prozent zurückgegangen.

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Das könnte den Lebensraum von Fischen und anderen Organismen einschränken. Für ihren Fachartikel haben Forscher vorhandene Daten zum Sauerstoffgehalt analysiert und mit eigenen Messungen ergänzt.

Foto: Martin Visbeck/ Geomar/ dpa
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Der Sauerstoffgehalt im Meer hat fast überall auf der Welt abgenommen - allerdings unterschiedlich stark. Besonders deutlich waren die Rückgänge am Nordpol, im Persischen Golf und rund um Indonesien.

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Meerwasser enthält nicht überall gleich viel Sauerstoff. Kälteres Wasser kann grundsätzlich mehr Sauerstoff aufnehmen. Weil die Wassertemperaturen jedoch steigen, sinkt der Sauerstoffgehalt.

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