Paco de Lucía ist tot Meister aller Klassen
Der spanische Gitarrist Paco de Lucía gilt als einer der populärsten Flamenco-Musiker des 20. Jahrhunderts. Nun ist er im Alter von 66 Jahren in Mexiko gestorben.
In seiner mehr als 50 Jahre währenden Karriere experimentierte er immer wieder mit anderen Musikkonstellationen und Genres. Er bereicherte die Musikrichtung mit Elementen der Klassik und des Jazz. (Foto von 2004)
In den siebziger Jahren erlebte er den Durchbruch als Musiker. 1973 erschien "Fuente y Caudal", auf dem Lucía eine technische und stilistische Perfektion erreichte, die es vorher so noch nie gegeben hatte.
Mit der Single "Entre Dos Aguas", einem Rumba-Stück, erreichte er internationalen Ruhm.
Lucía wurde am 21. Dezember 1947 in Algeciras geboren. Sein Vater und sein Bruder waren ebenfalls Flamenco-Gitarristen. Bereits im Alter von elf Jahren stand Lucía zum ersten Mal auf einer Bühne.
2004 wurde er vom Kronprinzen Felipe von Spanien (r.) mit dem Prinz-von-Asturien-Preis ausgezeichnet.
Seit den achtziger Jahren komponierte Lucía zudem Musik für zahlreiche Filme, darunter "Carmen" (1983), in dem er neben Laura del Sol auch mitspielte.
2013 spielte Lucía beim Internationalen Musik- und Tanzfestival in Granada.