Pakistan Viele Politiker - und wenig Auswahl
Imran Khan war pakistanischer Cricket-Nationalspieler, Lebemann - und will nun mit der Unterstützung des Militärs die Wahl gewinnen.
Es wäre das erste Mal in der Geschichte Pakistans, dass sich keine der beiden etablierten Parteien - die von der Familie Sharif beherrschte PML-N oder die linke Pakistanische Volkspartei (PPP), dominiert vom Bhutto-Clan - durchsetzt. Auf diesem Bild ist Bilawal Bhutto Zardari zu sehen.
Knapp 106 Millionen Menschen sind am Mittwoch im mehr als 200 Millionen Einwohner zählenden Pakistan aufgerufen, ein neues Parlament und eine neue Regierung zu wählen.
Der Wahlkampf fand unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Vergeblich. Allein 141 Menschen starben bei einem Selbstmordanschlag während einer politischen Kundgebung am 13. Juli in Mastung, einer Stadt in der Provinz Balutschistan.
Wer das Rennen macht, ist offen. Diese Männer sind Unterstützer der PML-N-Partei des in Haft sitzenden Ex-Premiers Nawaz Sharif.
Der dreimalige Ministerpräsident sitzt gegenwärtig zusammen mit seiner Tochter in Pakistan im Gefängnis, von wo aus er im Wahlkampf mitmischt. Der Vorwurf der Justiz: massive Korruption.