Palästinenser Rechtlos im Libanon
Khaled Moujahed arbeitet 48 Stunden pro Woche in einer Apotheke südlich von Beirut - illegal, für nur 600 Dollar im Monat.
Palästinensisches Lager: Die meisten Flüchtlinge leben seit mehr als 63 Jahren im Libanon, zum Teil schon in der dritten Generation.
Eine Glühbirne im Wasserkanister - so funktioniert die Straßenbeleuchtung im Flüchtlingslager Ain al-Helweh.
Der Eingang zum Palästinenserlager Ain al-Helweh im Südlibanon: Vom Checkpoint der Fatah grüßt der legendäre Palästinenserchef Jassir Arafat.
Yasmin Sayyah wollte eigentlich Mathematik studieren. Aber sie darf im Libanon nicht als Lehrerin arbeiten. Jetzt ist sie Laborantin in einem Krankenhaus im Flüchtlingslager.
In Ain al-Helweh leben 70.000 Menschen auf nur 2,5 Quadratkilometern. Deshalb haben die Flüchtlinge in die Höhe gebaut.
Viele Kinder in den Flüchtlingslagern träumen von einem besseren Leben.
"Die Verarmung treibt die Jugendlichen in den Extremismus", warnt Souheil Natour, Leiter der Nicht-Regierungsorganisation Human Development Center.
Selbsternannter General Abu Hassan: "Wir haben hier doch nichts. Keine Rechte, keine Perspektive, keinen Platz", sagt der international gesuchte Terrorist.