Palast der Republik - DER SPIEGEL
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Palast der Republik Wer zu spät kommt

"Heute geschlossen" - das Schild am Eingang überraschte den weitgereisten Rheinländer Heinrich Sassenfeld, als er sich in Ost-Berlin zum ersten Mal den Palast der Republik anschauen wollte. Der Hobbyfotograf wurde kurz darauf Zeuge einer geschichtsträchtigen Demontage.
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Heute geschlossen: Der Palast der Republik öffnete ab 1990 nur noch zu besonderen Anlässen. Wegen Asbestverseuchung wurde er zunächst teilweise demontiert - und schließlich komplett abgerissen.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Die DDR macht Staat: An der Baustellenabsperrung vor dem Palast der Republik sind im Mai 2006 verschiedene Tafeln mit Aussagen zur DDR angebracht. Zu diesem Zeitpunkt ist die Fassade des Gebäudes noch weitgehend erhalten.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Letzter Frühling: Der fensterlose, aber noch weitgehend komplette Palast der Republik im Mai 2006 von Frühlingsblüten umrahmt.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Sofort mieten: Ob ein Befolgen dieser Aufforderung die Entwicklung des Palastes der Republik hätte verhindern können, bleibt fraglich.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Asbestgefahr: An der Karl-Liebknecht-Brücke zwischen dem Berliner Dom und dem Schlossplatz verkaufen Straßenhändler im Mai 2006 DDR-Utensilien - wie etwa diese Gasmaske.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Nur Lieb: Der angeschnittene Brückenname vor dem Palast der Republik lautet vollständig: Liebknechtbrücke.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Schicksalsschläge: Rauchen kann tödlich sein - Palast sein ebenfalls. Die Ruine des Palastes der Republik in Ost-Berlin, aufgenommen im Oktober 2008.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Kontrast: Baustile, die unterschiedlicher kaum sein könnten - der entkernte Palast der Republik neben dem Berliner Dom.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Adiós, Tschau: Die "Palastschaustelle" im Oktober 2007 - vom Palast der Republik in Berlin ist nur noch ein Skelett von Stahlträgern zu sehen.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Baustelle Deutschland: An der Rathausstraße parkt ein offizieller Wagen mit Bundesflagge, auf dem sich das Gerippe des einstigen Palastes der Republik widerspiegelt. Fotografiert in Berlin im Oktober 2007.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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DDR-Souvenirs: Das Angebot der Straßenhändler im September 2008, im Hintergrund Reste des Palastes der Republik.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Demo: "Demokratisch" verkürzt. Blick über eine Tafel zur Baustellenabgrenzung auf die Reste des Palastes der Republik im Oktober 2007.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Diensthunde: Leicht unterbelichtet wirkt die Szenerie am Palast der Republik dramatisch. Vor Diensthunden wird gewarnt.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Für Kurzentschlossene: Boote auf der Spree bieten Ausflugsfahrten an. Kurzentschlossene können im September 2008 nur noch für wenige Monate einen Blick auf den Palast der Republik werfen.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Lehre: "Wer Geschichte ganz vernichtet hat nichts gelernt ..." Die Überlegungen eines Kritikers des Abbruchs auf einer Litfasssäule vor den Resten des Palastes der Republik.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Hungrig: Wie ein Pac-Man frisst sich der Abbruchbagger durch den Beton - die Reste des Palastes der Republik.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Berliner: Der Palast der Republik entkernt und entkleidet. Eine Aufnahme vom September 2008.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Lustgarten: Blick auf die Ruine des Palastes der Republik von der Bushaltestelle Lustgarten, Unter den Linden.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Notrufzentrale: Der Palast der Republik aber war in diesem Zustand nicht mehr zu retten - eine Aufnahme vom September 2008.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Paradise Lost: Die Ankündigung eines Festkonzertes mit diesem Titel an der Litfasssäule hat wohl nur für Nostalgiker einen direkten Bezug zum Palast der Republik.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Versunkene Schätze: Fast scheint es so, doch der Titel der Ausstellung bezieht sich nicht auf die dahinterliegende Ruine - den Palast der Republik.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Schrott: Die Werbung an der nackten Fassade beschreibt treffend auch den Zustand des Palastes der Republik im Juni 2008.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Rettungsgerät: Das Hinweisschild bezieht sich auf Unfälle an der Spree - zum Erhalt des Palastes der Republik wird es nicht dienlich sein können.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Kunst am Bau: Die Ecktürme des Palastes der Republik sind zu grauen Stümpfen geschrumpft.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Durchblick: Zwischen den restlichen Ecktürmen des Palastes der Republik ist von der Straße "Unter den Linden" aus nun das Rote Rathaus erkennbar.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Neokubismus: Im blauweißen Infostand werden Berlin-Besucher über die Pläne zum Wiederaufbau des Stadtschlosses informiert. Im Hintergrund: der Fernsehturm und Reste des Palastes der Republik.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Schlossplatz Nr. 1: Schon längere Zeit droht diese Adresse damit, die alten Verhältnisse wiederherzustellen. Noch aber steht ein alter Betonturm im Weg - Reste des Palastes der Republik.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Welcome Home: Während der Altbau Stück um Stück abschmilzt, soll die Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft am 5. Juli 2008 mit einem großen Fest gefeiert werden. Aufnahme vom Juni 2008 an der Ruine des Palastes der Republik auf der Spreeinsel im Ostteil Berlins.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Am Boden zerstört: Blick auf den Gendarmenmarkt - vom Palast der Republik ist im Oktober 2008 nur noch Schutthaufen übrig.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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Unvergessen: Der Schriftzug am Lustgarten bezieht sich allerdings auf ein Heldenmal vor dem Berliner Dom - nicht auf den Palast der Republik.

Foto: Heinrich Sassenfeld
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