Lumix CM1 im Test Panasonics Kamera-Smartphone
Panasonic Lumix CM1: Auf den ersten Blick eine von vielen Kompaktkameras. Die Kunstlederoberfläche verstärkt diesen Eindruck.
Die andere Seite: Wo man bei einer Kompaktkamera den Sucher, den Bildschirm und ein paar Einstellrädchen vermuten würde, prangt der 4,7-Zoll Bildschirm und stellt klar, dass man es mit einem Android-Smartphone zu tun hat.
Nicht nur ein Lichtloch: Das Objektiv der CM1 unterschiedet sich sichtbar von denen anderer Smartphone-Kameras. Panasonic verbaut hier ein Leica-DC-Elmarit-Weitwinkelobjektiv mit 28 Millimetern Brennweite.
Technik aus der Kamerawelt: Der Fotochip der CM1 stammt aus der Bridge-Kamera Lumix FZ1000. Mit einer Diagonale von einem Zoll ist er für ein Smartphone ungewöhnlich groß.
Raus damit: Sobald man die Kamera-App startet oder den Kameraknopf drückt, fährt das Objektiv aus seiner Wartestellung.
Übersichtlich: Viele Bedienelemente hat die CM1 nicht. Neben Lautstärkewippe und Einschaltknopf gibt es den Einschaltknopf für die Kamera und einen Auslöser.
Überflüssiger Schutz: Der USB-Anschluss ist hinter eine Klappe verborgen.
Erweiterungsschacht: Hinter einer weiteren Plastikklappe findet man den Steckplatz für eine Micro-Sim-Karte sowie den für Speicherkarten mit bis zu 128 GB.
Lumix fotografiert Lumix: Die CM1 macht Fotos, deren Qualität es mit Bridge-Kameras aufnehmen kann.
Ganz nah dran: Bei diesem Schnappschuss von einem Gartenzwerg sind sogar kleine Sandkörnchen sauber und scharf abgebildet.
Damit kann man arbeiten: Das Objektiv der Kamera erlaubt es mit Schärfen und Unschärfen zu spielen, sodass sich hier beispielsweise mal die Kräuter im Vordergrund...
...und mal der Garten im Hintergrund in den Fokus ziehen lassen.
Reichlich Auswahl: Die Kamera-App bietet die übliche Auswahl an Aufnahmeprogrammen. Am einfachsten ist die sogenannte Intelligente Automatik, die meist gute, aber nie besondere Bilder ermöglicht.
Ausrichtungshilfe: Damit die Aufnahmen später nicht schief wirken, lässt sich eine virtuelle Wasserwaage ins Sucherbild einblenden.
Übertreiben, wenn man will: Über den Einstellring am Objektiv lässt sich unter anderem die Belichtung variieren.
Rohdaten: Wer mag, kann seine Fotos von der CM1 auch im Raw-Format, also von der Kamera unbearbeitet, speichern lassen.
Für jeden Anlass eine Voreinstellung: Etliche Motivprogramme ermöglichen es, ohne manuelle Eingriffe auf eine Situation perfekt abgestimmte Bilder zu machen. Allerdings muss man vorher wissen, auf welche Situation man trifft und was für ein Bild man machen will, damit man rechtzeitig das entsprechende Programm auswählen kann.
Probleme der Vorserie: Bei unserem Testgerät, dass nicht aus der Serienproduktion stammte, machten einige Menüpunkte den Eindruck, maschinell übersetzt worden zu sein. Anders ist kaum zu erklären, wie beispielsweise aus dem englischen "Power" das deutsche Wort "Macht" wurde.
Optionen: In der Foto-App gibt es in den verschiedenen Menüs eine große Vielfalt an Einstellmöglichkeiten, mit denen man das Verhalten der Kamera sehr kleinteilig justieren kann.