Papst im Libanon Mehr Respekt, Nein zur Rache
Libanesin in Baabda: Papst Benedikt XVI. ist auf einer dreitägigen Reise durch den Libanon.
Jubelnder Empfang: Tausende säumten in Beirut die Straßen, um das katholische Kirchenoberhaupt auf seiner Fahrt im Papamobil nach Baabda zu begrüßen.
Der Anteil der Christen an den Gläubigen in dem Land beträgt nach Schätzungen rund 40 Prozent.
Unterwegs im Papamobil: Der 85-jährige Papst war am Freitag im Libanon angekommen.
Ansprache bei der Ankunft auf dem Flughafen: Die Waffenlieferungen in den umkämpften Staat Syrien müssten sofort gestoppt werden, sagte der Papst. Diese seien eine "schwere Sünde".
Am Samstag besuchte Benedikt den Präsidenten Michel Suleiman, einen maronitischen Christen.
St.-Paul-Kathedrale in Harissa im Nordosten von Beirut: Am Sonntag wird Benedikt XVI. mit einer Messe seinen dreitägigen Besuch beenden.
Besuch bei Gregor II. Laham, dem höchsten katholischen Würdenträger im Nahen und Mittleren Osten: Der Papst sagt, es gehe darum, "nein zur Rache zu sagen, eigene Fehler einzugestehen, ohne sie zu suchen, und schließlich zu vergeben".