Parallele Evolution bei Buntbarschen in Kraterseen - DER SPIEGEL
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Buntbarsche aus Nicaragua Evolution mal zwei

Ist Evolution vorherseebar? Bei zwei Fischarten aus Kraterseen in Nicaragua haben sich unabhängig voneinander die gleichen Überlebensstrategien durchgesetzt. Ein Paradebeispiel für Darwins Evolutionstheorie.
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Kann sich Evolution wiederholen? Zwei Buntbarscharten aus zwei Kraterseen in Nicaragua haben unabhängig voneinander ein ähnliches Aussehen entwickelt: Hier zu sehen ist die Art aus dem See Apoyo.

Foto: Axel Meyer
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Buntbarsch aus dem Kratersee Xiloa: "In jedem der beiden Kraterseen entwickelte sich eine Variation des Midasbuntbarsches mit pfeilförmig verlängerter Körperform", erklärt Forscher Meyer.

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Apoyosee: Die Vorfahren der Midasbuntbarsche lebten in flachen, trüben Seen. An das Leben im tiefen, klaren Kratersee mussten sie sich erst anpassen.

Foto: Axel Meyer
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Apoyo-See unter Wasser: Je größer der Kampf um Nahrung ist, desto wichtiger wird es, neue Nahrungsquellen zu erschließen. Am Ende überleben jene Individuen, denen das gelingt. Sie können überleben und pflanzen sich fort und geben ihre neuen Fähigkeiten an ihre Nachkommen weiter.

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Die Art Amphilophus zaliosus aus dem Apoyo-Kratersee: Bei diesem Fisch ist die lange Körperform gut zu erkennen. Die Art lebt in offenerem und tieferem Wasser als die übrigen Amphilophus-Arten.

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Amphilophus Chancho: Diese Spezies hält sich vor allem am Boden des Apoyo-Sees auf. Sie ist deutlich rundlicher als Amphilophus zaliosus.

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Genauso wie Individuen der Art Amphilophus astorqui, die ebenfalls das Leben in Bodennähe bevorzugen.

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