Paralympics 2018: Noemi Ristau ist blind - und fährt Ski - DER SPIEGEL
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Noemi Ristau Dem Guide hinterher Richtung Ziel

Als sehbehinderte Skifahrerin tritt Noemi Ristau bei den Paralympics in Pyeongchang an. Möglich ist das durch eine intensive Zusammenarbeit mit ihrem Guide Lucien Gerkau.
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Wenn Para-Skifahrerin Noemi Ristau (h.) auf der Piste unterwegs ist, fährt Lucien Gerkau stets vorweg.

Foto: Paul Hoffmann
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Gerkau ist selbst ehemaliger Skirennfahrer. Bei den Ambitionen von Ristau wäre eine andere Konstellation auch schwer denkbar.

Foto: Paul Hoffmann
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Ab dem Start leitet Gerkau den Kurs der sehbehinderten Paralympionikin.

Foto: imago/ DBS-Akademie
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Mit knappen Anweisungen, die über ein Headseat durchgegeben werden, führt der Guide sie durch den Kurs.

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Doch nicht nur die verbalen Anweisungen steuern ihre Fahrt, auch die Geräusche von Gerkaus Skiern geben ihr Orientierung.

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Ristau ist nicht komplett erblindet. Sie verfügt noch über zwei Prozent Sehkraft und ist damit bei den Wettkämpfen in der Klasse der schwerst sehbehinderten Athleten eingeordnet.

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Auch in Pyeongchang ist sie die Kurse mehrfach abgefahren. Nur mit einer guten Vorbereitung ist es ihr möglich, sich die Strecken für die Wettkämpfe genau einzuprägen.

Foto: Maddie Meyer/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?