Parasitismus Zum Kuckuck!
Da schläft der kleine Übeltäter noch: Dieses Nest teilen sich drei kleine Rabenkrähenküken mit einem Kuckuck, gepunktet und ziemlich schläfrig. Seine Vogelmama hat ihn im Nest der Krähe verlassen.
Wenn der kleine Kuckuck sich bedrängt fühlt, fängt er an zu stinken. Und davon profitiert das ganze Nest: Katzen sind vom Sekret des Kükens so angewidert, dass sie kein Bedürfnis verspüren, das Nest der Rabenkrähen auszurauben.
So steigt die Überlebenschance des Nestes als Ganzes. Einen Haken hat die Sache allerdings...
Kuckuckskinder sind ziemliche Rüpel. Sie fressen ihren unfreiwilligen Geschwistern das Frühstück weg oder werfen sie gleich ganz aus dem Nest. Für das einzelne Krähenküken ist der Kuckuck deshalb weiterhin eine Bedrohung. Aber wenigstens hat es Ruhe vor räuberischen Katzen.