Paris-Fundstücke: Die kleinen Dinge - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Paris-Fundstücke Die kleinen Dinge

Eine Automesse ist nur etwas für echte Ölbüffel? Mitnichten! Wer das ganze Blech einmal links liegen lässt, kann auf dem Pariser Salon allerlei Seltsamkeiten entdecken - von Hostessen im Taucheranzug bis zum neuesten Modeschmuck-Trend.
1 / 10

Skoda-Froschfrauen: Grüne, eng anliegende Ganzkörperanzüge tragen etliche Hostessen beim tschechischen Hersteller Skoda. Sie verteilen grüne Luftballons und machen aufmerksam auf die "Green Line" genannte Kollektion besonders spritsparender Automodelle von Skoda. Modisch ist der Aufzug sicher fragwürdig, doch in diesem Fall gilt - auffallen ist alles.

Foto: Tom Grünweg
2 / 10

Schneemonster: Der französische Reifenhersteller Michelin präsentiert auf dem Stand in Halle 1 unter anderem einen neuen Winterreifen, der den Bremsweg auf winterlichen Straßen um fünf Prozent verkürzen soll. Das ärgert - so stellen es jedenfalls die Michelin-Ausstatter dar - die kleinen weißen Schneemonster, die in der Dekoration stehen und ganz verdutzt-wütende Gesichter machen. Wie gerne sähen sie die Autos auf glatter Fahrbahn schlingern, rutschen und inenander krachen.

Foto: Jürgen Pander
3 / 10

Karbon-Armband: Der Autobauer Lamborghini stellt auf der Messe in Paris die Sportwagenstudie Sesto Elemento vor, ein ganz aus Karbon gebackener Supersportwagen. Um die Kompetenz mit diesem Werkstoff zu unterstreichen, tragen die Lamborghini-Models sowie auch Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann Karbon-Armbänder mit dem Markenschriftzug. Winkelmann: "In der Herstellung kostet so ein Armband 80 Euro."

Foto: Jürgen Pander
4 / 10

Garnitur fürs Auto: Die französische Marke Citroën bietet für die neuen DS-Baureihen allerlei optisches Feintuning an. Dieses Display zeigt zum Beispiel bunte Kühlermasken, besondere Felgendesigns und verschiedenfarbige Schaltknäufe - und unten parken in langer Reihe Modelle des Citroën DS3, um ein paar mögliche Styling-Varianten zu demonstrieren.

Foto: Jürgen Pander
5 / 10

Bentley-Pflegeserie: Von Ferrari oder Porsche gibt es spezielle Duftserien für Frau und Mann, von Bentley gibt es eine vielteilige Pflegeserie fürs Auto. Rad-Reiniger, Innenraum-Shampoo, Lack-Shampoo eine Leder-Reinigungslotion und gar einen Leder-Festiger. Was das sein soll, müssen uns die Experten des britischen Herstellers allerdings nochmal erklären.

Foto: Jürgen Pander
6 / 10

Dachmalerei: Noch einmal Citroën, und zwar geht es diesmal ums Dach. Der Kleinwagen DS3, sozusagen das Pop-Art-Modell der Marke, ist mit vier unterschiedlichen Dach-Grundierungen sowie mit 7 speziellen Grafiken für die Oberfläche verfügbar. Im Bild zu sehen ist ein Design namens "urban tribe".

Foto: Jürgen Pander
7 / 10

Kugellagerung: Ein feines Lederetui mit einem Boule-Spiel gibt es bei Audi zu kaufen. Es enthält sechs Edelstahlkugeln mit den Emblemen der Firmen, aus denen die heutige Audi AG schließlich hervorging. Im Foto sind zwei der Hochglanz-Boule-Kugeln zu sehen. Falls der Preis auf dem Plexiglasschildchen nicht so gut zu entziffern es - 215 Euro kostet das Boule-Set.

Foto: Jürgen Pander
8 / 10

Ford-Nackenrolle: Das Ford eine Marke ist, die überwiegend Familien zu ihren Kunden zählt, merkt man schon am Sortiment der Ford-Boutique. Unter anderem gibt es da diese grellgelbe, plüschige Nackenrolle - so etwas wie eine Auto-Gelbwurst - um sich auf längeren Fahrten etwas Entspannung zu verschaffen. Das rundliche Kissen kostet 14,90 Euro.

Foto: Jürgen Pander
9 / 10

Na, Logo: Das Logo des Automobilsalons 2010, ein stilisiertes Auto mit Linien wie im Windkanal, gibt es auf allerlei Dingen wie Kugelschreibern, Kaffeebechern, Schirmmützen oder Aschenbechern. Es gibt aber auch, für Damen, ein schwarzes T-Shirt mit dem Logo aus Pailletten.

Foto: Jürgen Pander
10 / 10

Smart im Gulf-Look: Nanu, ein Smart Fortwo Cabrio von Brabus in den Farben hellblau und orange? Damit zitiert der Mercedes-Kleinwagen die klassische Kombination des Rennstalls Gulf Racing. Vor allem die legendären Rennwagen Ford GT 40 sowie Porsche 917 machten diese Farbgebung berühmt; und natürlich der Film "Le Mans", in dem Steve McQueen den Rennfahrer Micheal Delaney spielt, der für den Gulf-Rennstall antritt. Hellblau-orange, das ist inzwischen ein Evergreen für Rennautos - und steht sogar dem Smart.

Foto: Jürgen Pander
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?