Pat McQuaid will UCI-Präsident bleiben - DER SPIEGEL
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Pat McQuaid Alt gegen neu

Könnte es Herausforderer Brian Cookson besser als Amtsinhaber Pat McQuaid? Seit Monaten tobt zwischen beiden Kandidaten für den Vorsitz des Radsport-Weltverbandes UCI ein Wahlkampf mit Verleumdungen und Beschimpfungen. Er endet am 27. September mit dem Votum.
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Seit Monaten tobt im Welt-Radsportverband UCI Wahlkampf: Pat McQuaid gegen Brian Cookson und umgekehrt. Beide wollen am 27. September in Florenz Präsident werden.

Foto: FABRICE COFFRINI/ AFP
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Für dieses Ziel scheinen viele Mittel recht zu sein: Beschimpfungen, Verleumdungen, Indiskretionen und mutmaßliche Rechtsbeugungen. Vor der eigentlichen Wahl muss der UCI-Kongress jedoch entscheiden, ob Amtsinhaber McQuaid durch eine Regelumgehung überhaupt zugelassen werden darf. Sein Heimatverband Irland und Swiss Cycling hatten ihm die Gefolgschaft versagt.

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Für den umstrittenen Iren, der mit seinem Vorgänger Hein Verbruggen angeblich in das Betrugssystem des überführten Dopers Lance Armstrong verstrickt gewesen sein soll, stehen die Chancen aber auch aus anderen Gründen nicht sehr gut.

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Bei einer Sitzung der Europäischen Radsport-Union (UEC) stimmten 27 der 41 Delegierten dafür, den Herausforderer zu unterstützen. Die UEC gab ihren Wahlmännern die Empfehlung, in der geheimen Abstimmung für Cookson zu votieren. Offenbar hat die Affäre um Armstrong, der im Januar dieses Jahres Doping gestand, McQuaids Ansehen endgültig geschadet.

Foto: epa Christophe Karaba/ picture alliance / dpa
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Cookson möchte dem Radsport wieder Glaubwürdigkeit verleihen und ein vertrauenswürdiges Dopingkontrollsystem installieren. Doch auch ihm trauen nicht alle Wahlberechtigten über den Weg.

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