Patagonien: Kontroverse am Cerro Torre - DER SPIEGEL
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Patagonien Kontroverse am Cerro Torre

Darf man Bohrhaken einer historischen Route entfernen, weil sie den Berg verschandeln? Am weltbekannten Cerro Torre in Argentinien haben zwei junge Bergsteiger zur Selbstjustiz gegriffen - jetzt stehen sie im Zentrum einer Kontroverse um Ethik, Umweltschutz und Alpingeschichte.
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Erstbesteiger Cesare Maestri: Mit einem enormen technischen Aufwand gelang es dem Italiener 1970, bis aufs Gipfelplateau zu gelangen - eine etwa 30 Meter hohe pilzförmige Felsformation ganz oben ließ er jedoch aus, weil sie für ihn nicht zum Gipfel zählte. Seine Kompressorroute mit mehr als 300 Bohrhaken sorgte schon damals für Empörung in der Alpinszene.

Foto: Keystone Features/ Getty Images
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David Lama auf der Kompressorroute: Am 21. Januar 2012 war der 21-jährige Österreicher der Erste, der diese Tour frei begehen konnte.

Foto: Lincoln Else/Red Bull
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Bergkette im Los Glaciares Nationalpark in Patagonien: Der höchste Gipfel rechts im Bild ist der Cerro Torre, der 3128 Meter misst.

Foto: Eduardo Di Baia/ ASSOCIATED PRESS
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David Lama auf dem Gipfel: Auch er hatte 2009 für einen kleinen Bergskandal gesorgt - für ein Filmteam ließ er Bohrhaken in der Wand befestigen, die er bei seiner vorzeitigen Abreise wegen schlechten Wetters nicht wieder entfernte.

Foto: Lincoln Else/Red Bull
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Lama (rechts) mit Kletterpartner Peter Ortner: Der 21-Jährige gilt als eines der größten Talente der Szene.

Foto: Corey Rich / Red Bull
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Einer der schönsten Gipfel der Welt: Der Cerro Torre (links) ist für seine heftigen Wetterschwankungen berüchtigt.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?