Paul McCartney "Michelle, my Belle"
Paul McCartney am 2. Juni 2010 im Weißen Haus. Besonders seine Performance von "Michelle" begeisterte das Publikum (in der ersten Reihe: Familie Obama).
"Das hat mich gejuckt, das mal im Weißen Haus zu spielen", sagte McCartney. Die Obamas genossen das Konzert sichtlich.
Nachdem er die Liedzeile "I love you, I love you, I love you" geschmettert hatte, merkte McCartney an, er sei unter Umständen "der erste Kerl, dem der Präsident eine runterhaut."
Barack Obama sagte, McCartney habe mit seiner Musik "Milliarden Menschen" erreicht. Es sei kaum vorstellbar, dass fast ein halbes Jahrhundert vergangen sei, seit "vier Jungs aus Liverpool bei uns ankamen und über Nacht alles änderten".
Michelle Obamas Terminkalender war auch in den vergangenen Tagen prall gefüllt: In Red Rock Canyon bei Las Vegas warb sie am 1. Juni für ihr "Let's Move Outside"-Programm ...
... und führte mit Politiker Harry Reid Dehnungsübungen vor.
Das lange Memorial-Day-Wochenende hatten die Obamas zuvor in ihrer Heimatstadt Chicago verbracht (vorn Tochter Malia, dahinter Sasha Obama).
Das offizielle Programm im Weißen Haus war zuletzt von Musik geprägt: Erst am 27. Mai hatten die Obamas einem Klavierkonzert im Rahmen des "Jewish American Heritage Month" gelauscht.