"Paula" mit Carla Juri Rezension - DER SPIEGEL
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Filmporträt "Paula" Backfisch, Range, Wildfang, Trotzkopf

Mit seinem Filmporträt "Paula" nähert sich Christian Schwochow der Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker. Altväterlich fährt er dabei Trotzkopf-Klischees auf und spielt Verstand und Gefühl gegeneinander aus.
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Paula Becker (Carla Juri) war die einzige moderne Malerin in der Worpsweder Künstlerkolonie. Dort, im feuchten Teufelsmoor bei Bremen, hatte sich ab 1890 eine Handvoll Maler ein ländliches Refugium geschaffen.

Foto: Pandora
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In Worpswede lernt sie ihren späteren Mann Otto Modersohn (Albrecht Abraham Schuch) kennen.

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Auch wird die Bildhauerin Clara Westhoff (Roxane Duran, links) ihre beste Freundin.

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Gemeinsam mit ihr umschwärmt sie den jungen Dichter (Joel Basman), als der sich noch René Maria nennt, und porträtiert ihn.

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Doch auch George (Stanley Weber) erregt ihr Interesse.

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Trotzdem zieht es sie bald in die Ferne, weil die patriarchalisch geführte Kolonie ihr doch ein bisschen zu eng und zu engstirnig ist.

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Zusammen mit Clara fährt sie nach Paris und bricht in das Atelier von Auguste Rodin ein.

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Als "emanzipiertes Malweib" bezeichnet sich Modersohn-Becker im Film selbstironisch. Leider gerät ihr Porträt aber zu altväterlich.

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