Pebble Time im Test - DER SPIEGEL
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Smartwatch-Test Das ist die Pebble Time

Die Kickstarter-Kampagne für seine neue Smartwatch brachte dem kalifornischen Start-up Pebble mehr als zehn Millionen Dollar ein. Jetzt werden die ersten Exemplare der Pebble Time ausgeliefert. Eines davon haben wir getestet.
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Pebble Time: Dank E-Ink-Display ist sie sehr viel ausdauernder als andere Smartwatches. Unser Testgerät wurde mit einem weißen Kunststoffarmband geliefert, das relativ leicht gegen andere handelsübliche 22-Millimeter-Armbänder ausgetauscht werden kann.

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Da wird den Sponsoren auf die Schulter geklopft: Ein Aufdruck auf der Rückseite weist darauf hin, dass man zu jenen gehört, die das Projekt via Kickstarter unterstützt haben.

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Für die neue Smartwatch hat Pebble eine eigene App entwickelt, die nur mit dem neuen Modell funktioniert. Sie ist für iOS und Android erhältlich.

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Paarungsritual: Pebble Time und Smartphone kommunizieren miteinander per Bluetooth. Der Kopplungsvorgang klappte im Test problemlos an verschiedenen Handys.

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Nach erfolgreicher Kopplung ließ sich die App allerdings nicht sofort benutzen. Zuerst musste ein Software-Update auf die Uhr kopiert werden.

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Herausragendes Merkmal der App zur Pebble Time ist der integrierte Onlineshop, über den man sich Apps und Ziffernblätter besorgen kann.

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Anders als beispielsweise bei der Apple Watch können Pebble-Apps unabhängig vom Smartphone auf der Smartwatch laufen. Zugleich gibt es sogenannte Begleit-Apps, die nur in Kombination mit einer Smartphone-App funktionieren.

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Hunderte Ziffernblätter stehen zur Wahl, können teilweise noch konfiguriert werden.

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In der App auf dem Smartphone werden für manche Apps auch Einstellungen vorgenommen. Außerdem lässt sich hier festlegen, in welcher Reihenfolge die Apps auf der Uhr angezeigt werden sollen.

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Über die Knöpfe an der rechten Seite des Gehäuses kann man virtuelle Zeitreisen unternehmen. Der obere Knopf zeigt vergangene Ereignisse an,...

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...ein Druck auf den unteren Knopf führt zuerst zu aktuellen Ereignisse und Wettermeldungen,...

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....drückt man den Knopf erneut, gelangt man zu anstehenden Terminen der kommenden Tage.

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Die Auswahl an Ziffernblättern ist gewaltig, wohl auch, weil es einfach zu nutzende Software-Werkzeuge gibt, mit denen man selbst Designs erstellen kann.

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Es wundert nicht, dass viele Zifferblätter typische Nerd-Themen aufgreifen. So wie dieses im Star-Trek-Design.

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Üppige grafische Qualitäten darf man nicht erwarten. Aufgrund der Limitierungen des E-Ink-Displays sind Benutzeroberflächen, wie hier die des Weckers, oft sehr schlicht gehalten.

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Auch Spiele werden für die Pebble Time angeboten. Deren grafische Qualität erinnert an frühe Heimcomputer: Die oft geringe Geschwindigkeit erfordert den festen Willen, damit spielen zu wollen.

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Sogar Karten-Apps sind für die Pebble Time erhältlich und machen deutlich, welche Einschränkungen die Farb-E-Ink-Technik mit sich bringt.

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Selbst wenn man die Karten stark vergrößert, sind sie kaum brauchbar. Straßennamen und Symbole werden so winzig dargestellt, dass man Mühe hat, sie zu erkennen.

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Die Pebble Time bietet grundlegende Fitnessfunktionen, etwa durch den eingebauten Schrittzähler. Apps wie die von Misfit werten diese Daten aus und machen sie nutzbar.

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Das Einstellungsmenü ist sehr übersichtlich und leicht bedienbar.

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Einer der Nachteile des kleinen, vergleichsweise grob auflösenden Bildschirms: Es ist mühselig, darauf E-Mails zu lesen. Selbst Absenderadressen und Betreffzeilen werden stark gekürzt.

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Die versprochenen "bis zu sieben Tage" Akkulaufzeit schaffte unser Testgerät nicht. Nach drei bis vier Tagen verlangte die Uhr nach neuer Energie.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?