Protest gegen Pegida in Köln und Dresden Monolog im Dunkeln
Domstadt im Dunkeln: Aus Protest gegen die Pegida-Demonstranten in Köln knipste Kardinal Woelki in der Kirche das Licht aus.
So sieht der Dom normalerweise aus: Kögida - so nennt sich der Kölner Ableger der Pegida-Bewegung - sollte keine schöne Kulisse für ihre antiislamischen Parolen geliefert werden.
Breiter Widerstand gegen Kögida: Tausende demonstrierten in Köln gegen den Pegida-Ableger und verhinderten schließlich, dass die Rechtspopulisten durch die Stadt ziehen konnten.
Rheinbrücken ohne Beleuchtung: Neben dem Dom war auch das historische Altstadtpanorama inklusive Rathaus ins Dunkel getaucht. Auf der Brücke demonstrierten Gegner der Kögida.
Kögida-Kundgebung vor dem Deutzer Bahnhof: Die größte Kundgebung der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) im Westen Deutschlands blieb im Wesentlichen die Zusammenkunft eines traurigen Haufens.
Pegida-Unterstützer am Montagabend in Dresden: In der sächsichen Landeshauptstadt nahmen hingegen wieder Tausende am mittlerweile elften "Abendspaziergang" teil.
Ersten Schätzungen der Polizei zufolge kamen mit 18.000 Menschen noch einmal mehr als beim letzten Mal.
Beginn der Gegendemonstration: Nicht nur in Köln, sondern auch in Dresden sowie in etlichen anderen deutschen Städten kam es am Montagabend zu Protestveranstaltungen gegen Pegida.
In Berlin versammelten sich auf zwei Demonstrationen rund 6000 Menschen gegen den Pegida-Ableger "Bärgida". An der Demonstration der Rechtspopulisten beteiligten sich 450 Menschen.