Pegida-Demos Frustbürger ohne Ziel
Pegida-Demonstranten in Dresden: Trotz bundesweiter Kritik an Pegida hat das Anti-Islam-Bündnis in Dresden weiter Zulauf.
Kreuz in Schwarz-Rot-Gold: Nach Angaben der Polizei demonstrierten in der sächsischen Landeshauptstadt rund 18.000 Menschen.
Fahnenmeer der Pegida-Anhänger: Viele sind von weiter her angereist, aus Hamburg, Lübeck, Cottbus, Franken und noch weiter südlich, wie viele Fahnen und Schilder zeigen.
Umzug mit Lampions: Den Organisatoren ist viel an einem gewaltlosen Auftreten gelegen. Als die Stimmung zu kippen drohte, da sich rund 200 junge Männer vor einer Polizeikette aufbauten, appellierte Organisatorin Kathrin Oertel: "Bitte keine Eskalation. Ihr gefährdet die Bewegung."
Die Anhänger der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" schüren Ängste vor einer angebliche Überfremdung des Landes durch Ausländer.
Die Polizei war in Dresden mit weit über tausend Beamten im Einsatz.
Kehraus in Dresden: An verschiedenen Gegendemonstrationen nahmen nach ersten Schätzungen der Polizei bis zu 5000 Menschen teil.
Domstadt im Dunkeln: Aus Protest gegen die Pegida-Demonstranten in Köln knipste Kardinal Woelki in der Kirche das Licht aus.
So sieht der Dom normalerweise aus: Kögida - so nennt sich der Kölner Ableger der Pegida-Bewegung - sollte keine schöne Kulisse für ihre antiislamischen Parolen geliefert werden.
Breiter Widerstand gegen Kögida: Tausende demonstrierten in Köln gegen den Pegida-Ableger und verhinderten schließlich, dass die Rechtspopulisten durch die Stadt ziehen konnten.
Kögida-Kundgebung vor dem Deutzer Bahnhof: Die größte Kundgebung der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) im Westen Deutschlands blieb im Wesentlichen die Zusammenkunft eines traurigen Haufens.
Rund 6000 Menschen protestieren gegen den Pegida-Ableger Bärgida in Berlin: In zahlreichen Städten fanden Demonstrationen und Kundgebungen gegen Pegida statt, darunter auch in Hamburg und Stuttgart.