Permafrost: Das Schicksal des Eisbodens - DER SPIEGEL
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Permafrost Das Schicksal des Eisbodens

Die Permafrostregionen der Erde speichern riesige Mengen an Kohlenstoff - doch wie stabil sind sie? Eine neue Studie legt nahe, dass schon ein geringer Temperaturanstieg große Bereiche schmelzen lassen könnte. Forscher hatten Kalkablagerungen aus sibirischen Höhlen untersucht.
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Permafrost (in Alaska, Archivbild): Der gefrorene Boden ist - je nach Lage - unterschiedlich dick. Mal handelt es sich nur um ein paar Meter, mal sind es anderthalb Kilometer. Immerhin ein Viertel der Landmasse auf der Nordhalbkugel ist gefroren - und umschließt wie ein Tresor mindestens 1700 Gigatonnen Kohlenstoff.

Foto: AP / Edward Schuur / University of Florida
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Blick von Lenskaya Ledyanaya auf den Fluss: Die Höhle liegt auf gut 60 Grad Nord, wo in der Region aktuell die Grenze des kontinuierlichen Permafrosts verläuft. Wäre es ein bis zwei Grad wärmer, wie während des Interglazials vor etwa 450.000 Jahren, sähe das wohl anders aus: "Das ist möglicherweise die Schwelle, bei der kontinuierlicher Permafrost verwundbar wird", sagt Forscher Anton Vaks von der University of Oxford.

Foto: Anton Vaks
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Eisige Schönheit im Inneren der Höhle: Die Forscher konnten zeigen, dass Speläotheme in Lenskaya Ledyanaya nur in den wärmsten Zeiträumen eines einzigen Interglazials wuchsen, und zwar vor etwa 400.000 Jahren.

Foto: Anton Vaks
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