Fotostrecke Behrens Schaffensgebiete
Das Behrens-Bild "Der Kuss" erschien erstmals 1898 in der Berliner Kunstzeitschrift "Pan". Vom Jugendstil verabschiedete sich der studierte Maler aber schon bald nach der Kunstakademie.
Noch ganz im Zeichen des Jugendstils: Peter Behrens erstes Haus war sein eigenes. Er baute es 1901 auf Einladung des Darmstädter Großherzogs in die Künstlerkolonie Mathildenhöhe. Richtig gewohnt hat er darin aber eigentlich nicht.
Die Fassade des Haus Behrens schmückte der Alles-Gestalter mit grün glasierten Verblendziegeln.
Der deutsche Pavillon auf der Weltausstellung 1902 in Turin ging auch auf einen Behrens-Entwurf zurück.
Angelehnt an seine "Behrens-Schrift" entwarf Peter Behrens gemeinsam mit seiner Schülerin Anna Simons den Schriftzug über den Säulen des Reichstags.
Im Architekturwettbewerb für den Bau der Neologe Synagoge in Zilina setzte sich Behrens gegen Lipót Baumhorn und Josef Hoffmann durch. 1931 war der Bau fertig, als Gotteshaus wurde er nur zehn Jahre lang genutzt.
Schmucklose Backsteinarchitektur: Die Hochspannungsfabrik auf dem Werksgelände der AEG Humboldthain.
Pionier des Corporate Designs: Als "künstlerischer Berater" formte er von 1907 bis 1914 die Produkte und das gesamte Erscheinungsbild der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft und verpasste dem Elektrokonzern ein einheitliches Erscheinungsbild.
Er entwarf Werbemittel,...
...aber auch Produkte wie diesen elektrischen Wasserkessel aus dem Jahr 1909.
AEG-Ventilator aus der Feder von Peter Behrens.
AEG-Montagewerk in Berlin: Auch die Architektur übernahm Behrens.
Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Farbwerke Hoechst ist einer der bekanntesten Behrens-Bauten und ein herausragendes Beispiel für den Backsteinexpressionismus, der in den Zwanzigerjahren vor allem in Deutschland eine kurze Blüte hatte.
In der Kuppelhalle im Eingangsbereich zur Verwaltung der ehemaligen Farbwerke in Frankfurt-Höchst setzte der Architekt ganz bewusst auf Spektralfarben.
Drei kristallförmige Oberlichter erhellen die "Kathedrale des Lichts". Durch einen optischen Trick ließ Behrens sie größer erscheinen als sie ist, er machte die Stockwerke nach oben immer niedriger.
Das LVR Industriemuseum in Oberhausen ist passenderweise in einem Behrens-Bau untergebracht.
Behrens Bürohochhaus am Alexanderplatz in Berlin.