Peter Madsen Raketenbau auf der Insel
Madsens Raketenwerkstatt in Kopenhagen: Rund um das "RML Spacelab", so heißt Madsens Unternehmung offiziell, stehen in der postapokalyptischen Ödnis eines ehemaligen Werftgeländes ein aufgebocktes Boot ("Ship of Fools") - und viel Schrott.
Teile einer geplanten Startplattform für Raketen: Auch diese Bauteile stehen vor Madsens Werkstatt herum - womöglich für lange Zeit ungenutzt.
Tür zu Madsens Werkstatt: Die Staatsanwaltschaft wirft dem Tüftler die Tötung der Journalistin Kim Wall vor, die ihn an Bord seines U-Bootes "UC3 Nautilus" besucht hatte.
Aufkleber von "RML Spacelab": Die einstigen Unterstützer von Madsen wollen sich beinahe durchgängig nicht zu dem aktuellen Fall äußern.
Ehemaliges Werftgelände von Burmeister und Wain auf Refshaleøen
Madsens Werkstatt (im Mai 2017): Mit einer Rakete bis an den unteren Rand des Weltraums fliegen, das war das Ziel des Bastlers.
Uni-Dozent Davidsen mit Studenten und Windrad: Die Gruppe hatte eigentlich Madsens Werkstatt nutzen wollen.
Betriebsgelände von Copenhagen Suborbitals: Gute hundert Schritte nur sind es von Madsens Werkstatt zu seinen ehemaligen Kollegen von Copenhagen Suborbitals. Das ist das ursprüngliche Projekt, mit dem Madsen und der ehemalige Nasa-Mitarbeiter Kristian von Bengtson eine Eigenbau-Rakete entwickeln wollten. Madsen stieg im Streit aus.
Werkhalle von Copenhagen Suborbitals: Rund 50 unbezahlte Freiwillige arbeiten hier. Über Madsen will man unter keinen Umständen sprechen.
Bastler Henssel mit Rakete: "Nexø 2" soll nach Verschiebungen jetzt im September starten und um die 15 Kilometer hoch fliegen.