Peter Struck ist tot - DER SPIEGEL
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Peter Struck Mit Leib und Seele Sozialdemokrat

Er war Verteidigungsminister, Fraktionsvorsitzender und zuletzt Chef der Friedrich-Ebert-Stiftung: Der SPD-Politiker Peter Struck ist tot, er wurde 69 Jahre alt. Struck starb in einer Berliner Klinik nach einem Herzinfarkt.
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Der Sozialdemokrat Peter Struck: Er wurde nur 69 Jahre alt. Er starb nach einem schweren Herzinfarkt in einer Berliner Klinik.

Foto: MARCO-URBAN.DE
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Struck zog sich 2009 aus der aktiven Politik zurück. Seit 2010 leitete er die Friedrich-Ebert-Stiftung. Erst vor kurzem war er als Chef der SPD-nahen Stiftung wiedergewählt worden.

Foto: Axel Heimken/ AP
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Als Strucks Markenzeichen galten seine Glatze, Schnauzbart und Pfeife. Hier ist er auf einem Foto von 1984 zu sehen.

Foto: imago
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1980 zog Struck erstmals für die SPD in den Bundestag ein und blieb bis 2009 Abgeordneter. Dreimal gewann er das Direktmandat im Wahlkreis Celle-Uelzen.

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Struck mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder im Bundestagswahlkampf 2005 in Celle. Stärkste Partei wurde die CDU - Struck wurde wieder Fraktionschef.

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Struck und Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag beim vertraulichen Gespräch. Der Sozialdemokrat schätzte die direkte Ansprache. Er sorgte mit Unionsfraktionschef Volker Kauder von der CDU für viele Kompromisse.

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Legendär ist das "Strucksche Gesetz". Struck hatte einmal erklärt, dass kein Gesetz den Bundestag so verlasse, wie der Entwurf dazu eingebracht wurde. Damit stellte er die Macht der Abgeordneten gegenüber der Regierung klar.

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Einen Namen machte sich Struck vor allem als Verteidigungsminister. Das Amt trat er 2002 nach der Entlassung seines Vorgängers Rudolf Scharping an. Auf dem Bild ist er mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder zu sehen.

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Es war für ihn sein schönster Job, wie Struck später einmal erzählte. Hier ist er im Lager der deutschen Isaf-Truppe in Faizabad, Afghanistan, abgelichtet.

Foto: Michael Hanschke/ dpa
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Als Verteidigungsminister veränderte er die Weltsicht der Deutschen. Das zeigt sich in seinem berühmten Satz vom 4. Dezember 2002: "Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt", sagte Struck. Bis dahin hatte die Bundeswehr noch als Heimatarmee gegolten.

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In seiner Ministerzeit erlitt Struck einen Schlaganfall, von dem er sich langsam wieder erholte.

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Strucks großes Hobby war das Motorradfahren - hier steht er mit seiner Maschine 2008 vor der Fregatte "Bayern". Struck besuchte mit Bikern der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestags die Marine in Wilhelmshaven.

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Borussia Dortmund ist deutscher Fußballmeister: Fan Peter Struck freut sich 2002.

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Auf dem SPD-Sommerfest versuchte er sich auch im Singen: Er trat mit der Band Heart and Soul aus Bonn auf.

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Sein Auftritt am Mikrofon war sein Abschied von der großen Politik.

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