Petrichor Es riecht nach Regen
Regen im Park of Aiete in San Sebastián, Nordspanien: Zwar ist Wasser geruchlos, gleichwohl verströmt Regen einen Duft.
Wassertropfen auf Eukalyptusblatt: Die Tropfen enthalten den Duft.
Regenschauer am Baldeneysee, Ruhrgebiet: Petrichor bezeichnet den Geruch von Regen. Petros bedeutet Stein, Ichor war laut griechischer Mythologie die Flüssigkeit, die durch die Adern der Götter floss.
Das Tropfenexperiment: Winzige Blasen steigen auf und platzen - Petrichor entweicht.
Unwetter: Heftiger Regen erzeugt weniger Petrichor als typischer Herbstregen.
Tropfen im Weiher: Zeitlupenfilme von Niederschlag zeigen, wie der Geruch von Regen entsteht.
Wassertropfen auf Blütenknospen einer Fuchsie: Platzen die Bläschen, perlt der Geruch aus dem Wasser, und schwacher Luftzug genügt, ihn zu verwehen.
Regenwetter: Im Experiment ließen Forscher Wasser mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf 28 Bodenarten tropfen.
Elbphilharmonie in Hamburg: Nieselregen erzeugt intensiven Regenduft.
Tropfen im Gras: Ein gelbes Öl, das Pflanzen freisetzen, ist eine Quelle des Regendufts.
Kastanien im Regen: Ein Alkohol namens Geosmin, der von Bakterien im Erdboden produziert wird, erzeugt Erdgeruch.
Herbstblatt auf einer regennassen Autoscheibe vor der Burg Königsberg in Bayern: Poröser Untergrund, etwa Waldboden, ist ebenfalls eine gute Quelle für intensiven Duft.
Berliner Spreeufer: Die Monumental-Skulptur Molecule Man spiegelt sich in einer Regenpfütze - Im Herbst wittern Spaziergänger Petrichor.