Pfefferspray gegen Studenten: Bericht der Universität Kalifornien - DER SPIEGEL
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Pfefferspray auf dem Campus "Exzessive Gewalt gegen Studenten"

Die Reizgas-Attacke von Polizisten auf Studenten der University of California löste im vergangenen November heftige Proteste aus. Jetzt kritisiert ein Untersuchungsbericht den "exzessiven Einsatz von Gewalt gegen friedliche Studenten" als "offensichtlich grundlos".
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18. November 2011: Passiv sitzen die Studenten auf dem Boden, während ein Polizist sie mit Pfefferspray einnebelt - der Vorfall sorgte für viel Ärger in den USA. Der Beamte, der auf dieser Afnahme zu sehen ist, wurde inzwischen vom Dienst suspendiert. mehr...

Foto: Wayne Tilcock/ AP
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Der Einsatz ereignete sich an der Universität von Kalifornien, auf dem Campus in Davis unweit von Sacramento.

Foto: DPA/ The California Aggie
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Die Studenten in Davis wollten mit ihren Protesten Solidarität zeigen mit Demonstranten auf dem Uni-Campus in Berkeley, wo die Polizei zuvor hart durchgegriffen hatte - und wurden schließlich selbst Opfer eines Pfefferspray-Einsatzes.

Foto: Paul Sakuma/ AP
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Nach Angaben der Uni mussten elf Menschen wegen geschwollenen Augen und anderen Auswirkungen des ätzenden Sprays behandelt werden, zwei kamen vorübergehend ins Krankenhaus.

Foto: Rich Pedroncelli/ AP
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Campus-Leiterin Linda Katehi hatte den Einsatz angeordnet, um ein Zeltlager von Demonstranten aufzulösen. Es sei jedoch nur darum gegangen, die Zelte beiseite zu schaffen und nicht darum, die Studenten zu vertreiben. "Ich weiß nicht, was genau falsch gelaufen ist", sagte sie nach dem Vorfall dem Studentensender AggieTV.

Foto: JUSTIN SULLIVAN/ AFP
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Mit einer Task Force aus Studenten, Lehrkräften und Mitarbeitern sollten die erhitzen Gemüter an der Uni beruhigt werden. Die Kommission hat mittlerweile ihren Bericht zu dem umstrittenen Einsatz vorgelegt und kritisiert das Vorgehen darin massiv.

Foto: JUSTIN SULLIVAN/ AFP
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Bereits Ende November hatte sich Katehi vor rund 2000 Demonstranten auf dem Campus entschuldigt. "Ich fühle mich schrecklich, wegen dem, was passiert ist", sagte sie.

Foto: JUSTIN SULLIVAN/ AFP
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Nicht wenige Studenten und Dozenten fordern trotzdem ihren Rücktritt. Viele solcher Forderungen hätten sie erreicht, sagte Katehi. Doch statt ihren Posten zu räumen, wolle sie helfen, die Missstände zu beseitigen.

Foto: JUSTIN SULLIVAN/ AFP
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