Pförtner in Madrid - DER SPIEGEL
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Pförtner in Madrid 24 Stunden im Dienst

Sie gehören seit Jahrzehnten zum Alltag in spanischen Mehrfamilienhäusern: Die Pförtner sind dank ihrer Wohnung im Keller oder Dachgeschoss im Notfall fast rund um die Uhr zu erreichen. Doch der Beruf droht zu verschwinden.
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Morgens im Blaumann:Der 62-jährige Pförtner Rafael Cabrera Rapos wacht seit 37 Jahren über den Eingangsbereich eines achtstöckigen Gebäudes mit 24 Parteien in Madrid .

Foto: Bianca Bär/ picture alliance / dpa
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Abends im Anzug:In den Abendstunden tauscht Rapos Blaumann gegen einen feinen Anzug und begrüßt von seiner Pförtnerloge aus die Bewohner. Wird es ihm dort zu eng, geht er in den Innenhof, um mit den Nachbarn zu plaudern.

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Wohn- und Arbeitsplatz in einem: Pförtner in Wohnhäusern haben in Spanien oft ein Recht auf eine kostenlose Wohnung, die meistens in den weniger beliebten Bereichen im Keller oder unter dem Dach liegt.

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Doktor Haus: Wenn etwas im Haus kaputtgeht - Rapos repariert es, er wartet die Heizung, holt sogar die Müllsäcke der Bewohner. Und er ist ihr Psychologe, dem viel erzählt wird. "Aber ich wahre immer Stillschweigen darüber", sagt er.

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