Pharrell Williams kniet sich hin - DER SPIEGEL
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Auftritt in Charlottesville Pharrell Williams kniet sich hin

Viele Football-Spieler haben am Wochenende ein Zeichen gegen Äußerungen von Donald Trump gesetzt. Auch Musiker wie Pharrell Williams und Stevie Wonder zeigten sich bei Auftritten solidarisch.
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Justin Timberlake trat ebenfalls in Charlottesville auf. In dem Ort war es vor wenigen Wochen zu rechtsextremen Ausschreitungen gekommen.

Foto: Kevin Mazur / AFP
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Ariana Grande auf der Bühne in Charlottesville: "Macht dies hier zu einem sichereren Ort für euch alle."

Foto: Kevin Mazur / AFP
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Einen Tag zuvor hatte bereits Soul-Legende Stevie Wonder (l.) mit seinem Sohn Kwame Morris bei einem Konzert in New York mit einer ähnlichen Geste "für unseren Planeten, unsere Zukunft, unsere Oberhäupter und unseren Globus" gebetet.

Foto: Michael Noble Jr. / AP
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NFL-Spieler haben am Sonntag quer durch die Liga gegen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump protestiert. Trump hatte Klubbesitzer aufgefordert, Spieler, die während der US-Hymne aus Protest gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt knieten, zu entlassen. Außerdem hatte er jene Spieler als "Hurensohn" bezeichnet und Fans aufgefordert, die Liga vorerst zu boykottieren. Der dritte Spieltag der National Football League war nun für die Spieler die erste Gelegenheit, auf Trumps Äußerungen zu reagieren.

Foto: Tim Ireland/ AP
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Die Proteste begannen am Sonntagnachmittag in London. Dort trugen die Jacksonville Jaguars und die Baltimore Ravens das erste Spiel in diesem Jahr auf europäischen Boden aus. Nach zahlreichen Äußerungen von NFL-Spielern über die sozialen Netzwerke hatten sich Protestaktionen bereits angedeutet.

Foto: PAUL CHILDS/ Action Images via Reuters
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Besonders auffällig war, dass sich auch Shahid Khan, Besitzer der Jacksonville Jaguars, zwischen seine Spieler stellte und sich bei ihnen einhakte.

Foto: PAUL CHILDS/ Action Images via Reuters
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Am Abend nahmen andere Klubbesitzer ebenfalls an den Protesten teil - zum Beispiel Arthur Blank, Besitzer der Atlanta Falcons.

Foto: Leon Halip / AFP
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Bei der Nationalhymne vor dem Spiel gegen die Chicago Bears blieben die Spieler der Pittsburgh Steelers in der Kabine und standen nicht wie üblich an der Seitenlinie. Während die Spieler der Bears am Spielfeldrand warteten (unten), war es bei den Steelers (oben) leer. Nur Trainer Mike Tomlin und drei Assistenztrainer standen wie üblich.

Foto: Kiichiro Sato / AP
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Einzige Ausnahme bei den Steelers war Offensive Tackle Alejandro Villanueva. Er blieb nicht in der Kabine. Allerdings stand er auch nicht an der Seitenlinie, sondern vor dem Kabineneingang, wo seine Teamkollegen warteten.

Foto: Nam Y. Huh / AP
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Spieler der Miami Dolphins wärmten sich vor dem Spiel bei den New York Jets in T-Shirts auf, die mit "I`m with Kap" beschriftet waren. Der Slogan ist eine Solidaritätsbekundung für Colin Kaepernick, dem ehemaligen Quarterback der San Francsico 49ers. Kaepernick hatte vor etwa einem Jahr mit dem Protest während der Nationalhymne begonnen und damit eine Debatte entfacht.

Foto: Al Diaz / AP
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In den anderen NFL-Stadien zeigte sich überall ein ähnliches Bild:

Foto: Rey Del Rio / AFP
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Fast alle Spieler standen während der Hymne eingehakt an der Seitenlinie. Manche standen wie gewohnt, andere knieten oder blieben sitzen.

Foto: Andy Lyons / AFP
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Bei den New Orleans Saints blieben einige Spieler während der Hymne sogar auf der Bank.

Foto: Bob Leverone / AP
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Die Aktionen der NFL-Spieler dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Football-Fans in den USA mit Trump übereinstimmen. Kaepernick wurde im vergangenen Jahr wiederholt im Stadion ausgebuht. Auch am Sonntag gab es Pfiffe von den Rängen, die sich mutmaßlich gegen die protestierenden Spieler richteten. In den sozialen Netzwerken drohten Zuschauer mit Boykott. Dieser Fan der Cleveland Browns hielt ein Schild hoch, wonach die stille Mehrheit hinter dem US-Präsidenten stehe.

Foto: Michael Conroy / AP
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Andere Fans knieten als Zeichen der Unterstützung für Kaepernick vor dem Spiel nieder, wie hier in Minneapolis vor der Partie der Minnesota Vikings. Die Anhängerschaft ist gespalten.

Foto: Stephen Maturen / AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?