Philippinen: Schnorcheln mit Walhaien - DER SPIEGEL
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Walhaie auf den Philippinen Abtauchen zum größten Fisch der Welt

Seit bekannt wurde, wie viele Walhaie Schnorchler vor einer philippinischen Insel zu sehen kriegen, strömen Touristen dorthin. Einem Fischerdorf brachten die Riesenfische unverhofften Wohlstand - Umweltschützer sind weniger begeistert. Die Reisebilder der Woche auf SPIEGEL ONLINE!
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Taucher mit Walhai: Auf der philippinischen Insel Cebu haben sich die riesigen Wassertiere zur Touristenattraktion entwickelt.

Foto: DAVID LOH/ REUTERS
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Vom Strand Tan-awan bringen Boote die Besucher zu den beeindruckenden Tieren - sie sind die größten Fische der Erde.

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Man muss keinen Tauchschein haben, um eine Begegnung mit den Meeresriesen zu erleben - auch Schnorchler kommen ganz nah an sie heran. Fischer bringen sie zur "interaction area", die etwa so groß ist wie ein Fußballfeld.

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Krebse als Futter: Lange Zeit war die Region für Ausländer wenig interessant. Doch seit vor etwa zwei Jahren im Internet Berichte auftauchten über die große Zahl an Walhaien,...

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...kommen Hunderte hierher, um mit den Tieren zu schnorcheln oder zu tauchen. Biologen kritisieren allerdings die Praxis, die Walhaie mit Futter anzulocken.

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Typisches Punktmuster: Die größten bislang gesichteten Walhaie waren mehr als zwölf Meter lang.

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Für die Fischer bedeutet der Hai-Tourismus eine willkommene Einnahmequelle.

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Fischer Roy Lagahid mit Jungtier: Die Insel Cebu liegt im Süden der Philippinen.

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Normalerweise sind etwa acht bis zehn Walhaie gleichzeitig zu beobachten - weltweit gibt es nur wenige Orte, wo solche Zahlen erreicht werden.

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500 Pesos (etwa 9,50 Euro) kostet es, die Tiere zu beobachten, für 1500 Pesos (28,50 Euro) plus eine Ausrüstungsgebühr kann man mit ihnen tauchen.

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Der Strandregion haben die Touristen neuen Wohlstand beschert, viele neue Häuser säumen das Ufer.

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Für Menschen ungefährlich: Walhaie ernähren sich von Algen, Plankton und Krill. Biologen befürchten, dass die Fütterungen an der Küste ihr Sozialverhalten verändern und ihre Agressivität erhöhen könnte.

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