"Phoenix" Problemkind am Mars-Pol
Marssand unterm Mikroskop: Die Krumen wurden vor der Analyse auf ein durchscheinendes Trägermaterial aufgebracht.
Grabungsstelle: Die verschiedenen Farbtöne geben die Geländehöhe an.
Buddeln in der polaren Ebene: Wegen der Datenprobleme von "Phoenix" musste das Graben einen Tag lang eingestellt werden.
Weiße Substanz: Ist es Eis oder Salz? Die Forscher wollen die weißen Flecken beobachten - sollten sie bei Sonneneinstrahlung verschwinden, wissen sie, dass es Eis ist.
Bodenprobe: Es gab erst Probleme mit dem Sand - er war zu grobkörnig. Mit einer Schütteltechnik konnte er aber doch noch in den Analysebackofen der Sonde bugsiert werden.
Marssand: Bislang fanden sich keine Spuren von Wasser oder Eis.
"Phoenix" mit Schaufelarm (Illustration): Bis zu 60 Zentimeter tief kann die Sonde mit der Mini-Schaufel graben.
Messgeräte der "Phoenix": Links das Kalorimeter (bestimmt, wie viel Energie zum Erwärmen der Proben gebraucht wird), rechts das Spektrometer (stellt fest, welche Stoffe in den Gasen enthalten sind)
Grafikerphantasien: So stellte sich ein Künstler die Landung der "Phoenix" vor.
Mini-Labor: Die Geräte sollen den Marsboden untersuchen, Salze und Säuren entdecken, die Leitfähigkeit prüfen und mit einem Mikroskop nach Spuren von Mineralien suchen.
Spur eines Yeti? Der Roboterarm hat im Marsboden einen Abdruck hinterlassen, der die Form eines Fußes hat.
"Phoenix" fotografiert sich selbst: Der 2,3 Meter lange Arm der Sonde hat Bodenkontakt.
Polare Ebene: "Phoenix" gräbt nahe des Mars-Nordpols.
Anflug auf den Mars: Das Bild mit der Sonde und dem zehn Kilometer großen "Heimdall"-Krater wurde vom "Mars Reconnaissance Orbiter" aufgenommen.
Kosmische Bibliothek: Auf der Oberseite der Sonde ist eine Mini-DVD befestigt. Sie enthält eine Grußbotschaft für potentielle außerirdische Entdecker, Science-Fiction-Bücher sowie die Namen von einer Viertelmillion Erdenbürger.
Mars in Farbe: Im Vordergrund sind Teile der wissenschaftlichen Ausstattung von "Phoenix" zu sehen.
Testbild: Eines der ersten Bilder der deutschen Spezialkamera auf dem Greifarm der Sonde. Die Kamera wurde vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung im südniedersächsischen Katlenburg-Lindau entwickelt.
Anflug von "Phoenix" auf den Mars: Zum ersten Mal fotografierte eine Raumsonde eine andere bei ihrer Landung.
Der Fallschirm von "Phoenix" liegt auf der Marsoberfläche. Beim Eintritt in die Marsatmosphäre musste die Sonde binnen weniger Minuten von rund 20.000 auf etwa zehn Stundenkilometer abbremsen.
Aufnahme von der US-Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter": Die dreibeinige "Phoenix"-Sonde steht fest auf der Marsoberfläche. Die Sonnensegel sind ausgebreitet.
Die Abbildung zeigt den Hitzeschild und die Stelle, an der "Phoenix" auf dem Mars aufsetzte.
Landegebiet der "Phoenix"-Sonde: Oben ist die Sonde mit entfalteten Sonnensegeln zu sehen, rechts die Einschlagstelle des Hitzeschilds und unten der Fallschirm.