Photosynthese Das grüne Wunder
Die Meister der Photosynthese: Die Aufgabe von Blättern (hier Spitzahorn) ist die Photosynthese, mit der der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid mit der Umgebungsluft einhergeht, und die Transpiration, also die Abgabe von Wasser an die Atmosphäre.
Ökologin Penny Chisholm vor einer Weltkarte der Verbreitungsgebiete des Protochlorcoccus: Das Bakterium ist der bislang kleinste Organismus, der die Photosynthese beherrscht.
Vier Jahre brauchte der MIT-Chemiker Daniel Nocera für seine spielkartengroße Erfindung: ein künstliches Blatt, das wie eine sparsame Solarzelle genutzt werden kann. Das Blatt kann Licht mittels Wassermolekülen spalten.
Daniel Nocera: Im vergangenen Jahr wollte er bereits die ersten Prototypen künsticher Solarzellen auf indische Dächer bringen. Vier Liter Wasser pro Tag und Sonnenlicht sollten den Energiebedarf einer indischen Familie decken. Aber daraus wurde nichts.
Reis auf einem Feld bei Seoul: Koordiniert vom Internationalen Reisforschungsinstitut IRRI auf den Philippinen versucht ein internationales Forscherteam, die Reisernte zu steigern. Wie die meisten Gewächse verliert auch Reis etwa ein Drittel der eingefangenen Sonnenenergie auf dem Weg von den Blattspitzen zum fertigen Korn.
Algen im Dianchi-See in der chinesischen Provinz Yunnan: Algen, Pflanzen und Bakterien nutzen Photosynthese. Forscher arbeiten mit Hochdruck daran, den natürlichen Prozess auch technisch zu nutzen. Sie versuchen Pflanzen zu züchten, die effektiver Kohlendioxid aufnehmen und so mehr Biomasse bilden. Sie züchten Algen und Bakterien, die Sonnenlicht in Biotreibstoffe verwandeln.
Matthias Beller vom Rostocker Leibniz-Institut für Katalyse: Auch in Deutschland befassen sich viele Arbeitsgruppen mit dem Thema. Das Rostocker Institut soll die Forschung an der Energiegewinnung aus Wasserstoff vorantreiben. Dabei wird Wasserstoff in einer Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt.