Phuket Vegetarier Festival - DER SPIEGEL
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Thailändisches Vegetarier-Festival Nichts für Zartbesaitete

Nadeln, Messer und sogar Pistolen ziehen sie sich durch Arme und Gesicht: Beim Vegetarier-Festival in Phuket tun Gläubige so einiges, um für Sünden zu büßen. Da scheint der Verzicht auf Fleisch, Alkohol und Sex noch das kleinste Opfer zu sein.
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Feier mit Feuerwerk, aber ohne Fleisch: Zehn Tage lang wird im thailändischen Phuket das traditionelle Vegetarian Festival begangen.

Foto: DAMIR SAGOLJ/ REUTERS
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Besucher müssen ein striktes Programm befolgen. Neben dem Verzicht auf Fleisch, Alkohol und Nikotin gehört dazu auch, weiße Kleidung zu tragen. Auf diesem Foto lässt sich erahnen, was auf den weiteren Aufnahmen dieser Bilderstrecke deutlicher zu sehen sein wird: Gegenstände im Gesicht.

Foto: PORNCHAI KITTIWONGSAKUL/ AFP
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Viele Teilnehmer der Umzüge durchstechen ihre Wangen mit Nadeln, Nägeln oder Fleischspießen, um so das Böse aus ihren Körpern zu vertreiben.

Foto: PORNCHAI KITTIWONGSAKUL/ AFP
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Die Gläubigen sind beliebte Motive bei Besuchern.

Foto: DAMIR SAGOLJ/ REUTERS
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Mit dem religiösen Fest, das vom 15. bis 23. Oktober dauert, sollen Körper und Geist gereinigt und erneuert werden.

Foto: DAMIR SAGOLJ/ REUTERS
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Dieses Tattoo kann sich sehen lassen: Der Überlieferung nach retteten chinesische Theaterleute im 19. Jahrhundert durch Gebete und Fasten die Bevölkerung vor einer Epidemie, woran das Festival erinnert.

Foto: David Longstreath/ dpa
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Bei den Prozessionen sind allerlei ungewöhnliche Piercings zu sehen.

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In diesem Jahr durchstach sich ein Mann die Wange mit einer präparierten Autofelge.

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Ein weiterer zog sich zwei Pistolen durchs Gesicht.

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Begleitet werden die Zeremonien von Prozessionen, Feuerwerk und Musik.

Foto: DAMIR SAGOLJ/ REUTERS
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Dieser Mann hat für die Vegetarier-Woche ein ganzes Waffenarsenal mitgebracht.

Foto: PORNCHAI KITTIWONGSAKUL/ AFP
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Kinder am Rande des Festivals: Die Tradition reicht bis ins Jahr 1825 zurück.

Foto: DAMIR SAGOLJ/ REUTERS
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