Physik-Nobelpreis: Kosmische Strahlung - DER SPIEGEL
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Physik-Nobelpreis Kosmische Strahlung

John C. Mather und George F. Smoot erhalten den Physik-Nobelpreis für ihre Arbeit zur Mikrowellenstrahlung im All. Erst damit sei die Kosmologie eine echte Wissenschaft geworden, begründete das Nobel-Kommitee - geistig sind die US-Forscher Erben des Deutschen Max Planck.
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Nobelpreisträger: George F. Smoot (61) vom Lawrence Berkeley National Laboratory im US-Bundesstaat Kalifornien erhält zusammen mit seinem Kollegen John C. Mather vom Goddard Space Flight Center der Nasa in Maryland den Physik-Nobelpreis 2006

Foto: DPA
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Spuren vom Anbeginn des Alls: Auf diesem Bild, das aus Daten des Nasa-Satelliten "Cobe" entstand, sind Schwankungen in der Hintergrundstrahlung des Alls dargestellt. Smoot und Mather hatten diese nach dem Start des Satelliten 1989 analysiert

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Fortschritt: Nach dem Satelliten "Cobe", der die Daten für die obere Abbildung lieferte, starte die Nasa 2001 die Raumsonde "Wmap" - sie lieferte detailliertere Messungen der von Smoot und Mather beschrieben Effekte - kleinster Schwankungen im Strahlungsbild. Sie repräsentieren unterschiedliche Masseverteilungen im frühen Universum - ohne die nie Galaxien, Sterne oder Planeten hätten entstehen können

Foto: NASA/ WMAP
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Physiker Max Planck: Er legte mit seinen Arbeiten zur Schwarzkörperstrahlung das Fundament für die Mikrowellenvermessung des Universums. Der deutsche Wissenschaftler gilt als Vater der Quantenphysik - und erhielt 1918 den Physik-Nobelpreis

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Kosmische Hintergrundstrahlung: Gelbe und rote Bereiche stehen für höhere, blaue und grüne niedrigere Temperaturen. Die weißen Striche geben die Polarisationsrichtung des ältesten Lichts an. Die Messungen des "Wmap"-Satelliten baut auf der Mission von "Cobe" auf - und auf den Arbeiten der Physik-Nobelpreisträger Smoot und Mather

Foto: NASA/ WMAP Science Team
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