Piloten-Glanztaten - DER SPIEGEL
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Piloten-Glanztaten Helden am Himmel

Wenn in 7000 Metern das Kabinendach wegfliegt und das Flugzeug trotzdem sicher landet - dann werden Piloten zu Helden. Immer wieder können sie Abstürze gerade noch verhindern. Nur mancher wird zu früh gefeiert, wie ein Blick in die Luftfahrtgeschichte verrät. Von Christoph Gunkel und Thomas Thiel
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Das Cabrio: Ein kleines Loch führte 1988 bei einer Boeing 737 der Aloha Airlines dazu, dass fast die ganze Kabinendecke abflog - doch Pilot Robert Schornstheimer konnte seine demolierte Machine dennoch sicher landen. Eine Stewardess wurde aus der Maschine gesogen und kam ums Leben, alle anderen Menschen an Bord überlebten.

Foto: AP
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Abgerissene Kabinendecke: Der wohl bekannteste und dramatischste Hüllenbruch in der Geschichte des Flugverkehrs geschah am 28. April 1988 auf dem Weg von Hilo nach Honolulu. Beim Aloha-Airlines-Flug 243 führte ein kleines, von Materialermüdung verursachtes Loch in der Kabinendecke der Maschine in der Reiseflughöhe von 7300 Meter zum Druckverlust in der Kabine. Durch die plötzliche Dekompression vergrößerte sich das Loch zu einem Riss, bis schließlich die komplette Kabinendecke vom Cockpit bis zum Tragflächenansatz abgehoben und fortgerissen wurde.

Foto: AP
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Drama am Himmel: Für eine TV-Reportage wurde 2005 die Szene nachgestellt, in der der britische Flugkapitän Tim Lancaster in 5200 Meter halb aus dem Cockpit seiner Maschine hängt nachdem sich die Frontscheibe in 5200 Metern Höhe gelöst hat. Mit vereinten Kräften hatten ihn zwei Flugbegleiter 20 Minuten festgehalten, während Copilot Alistair Atcheson die zweistrahlige BAC One-Eleven notlandete.

Foto: SPIEGEL TV
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