Pinguine: Ärger mit Metallbändern - DER SPIEGEL
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Pinguine Ärger mit Metallbändern

Metallbänder an den Flügeln von Pinguinen gelten als Mittel der Wahl, um die Wanderungen der Vögel zu verfolgen. Umstritten sind die Markierungen schon lange. Jetzt stellt sich heraus, dass sie die Tiere stark beeinträchtigen - und Forschungsergebnisse verfälschen können.
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Königspinguine (im Zoo in Singapur): Die Tiere reagieren offenbar überraschend empfindlich auf die Markierung mit Metallbändern.

Foto: epa How Hwee Young/ dpa
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Pinguin mit Metallband an der Flosse: Eine Langzeitstudie hat ergeben, dass Tiere mit einer solchen Markierung deutliche Nachteile gegenüber unmarkierten Artgenossen haben - was Forschungsergebnisse verfälschen kann.

Foto: Benoît Gineste
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Schwimmender Pinguin: Forscher befürchten, dass die Metallbänder Verletzungen an den Flossen und anderen Körperteilen verursachen.

Foto: C. Saraux
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Pinguin unter Wasser: Laborversuche haben ergeben, dass Pinguine mit Metallbändern deutlich mehr Kraft zum Schwimmen brauchen als unmarkierte Tiere.

Foto: V.A. Viblanc
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Königspinguin: Die Tiere werden gern als Gradmesser für Klimaveränderungen in der Antarktis benutzt.

Foto: C. Saraux
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Pinguin mit Nachwuchs: Tiere mit Metallclip hatten laut der neuen Studie eine 16 Prozent niedrigere Überlebenschance als ihre Artgenossen und durchschnittlich 36 Prozent weniger Küken.

Foto: C. Saraux
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Markierte Pinguine: Die Forscher haben beobachtet, dass die Tiere mit Band die Brutplätze etwa 16 Tage später erreichten als die Vergleichstiere. Je später sie eintrafen, desto geringer war ihre Vermehrungsrate.

Foto: Benoît Gineste
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Königspinguin-Kolonie: Pinguine eignen sich bestens als Studienobjekte in der Klimaforschung, da man davon ausgeht, dass sie als Fischfresser relativ schnell unter Veränderungen im Ökosystem leiden würden.

Foto: C. Saraux
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