Pinion: Vom Getriebe getrieben - DER SPIEGEL
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Pinion Vom Getriebe getrieben

Gebrochene Prototypen, kriselnde Zulieferer, schwindsüchtige Geldgeber: Eine Firmengründung kann leicht zum Alptraum werden. Doch Christoph Lermen und Michael Schmitz haben ihr Pinion-Fahrradgetriebe doch noch auf den Markt gebracht. Entscheidend war ein Investor, der wie sie Techniker ist.
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Konzentration: Die Erfinder des Fahrradgetriebes Christoph Lermen (rechts) und Michael Schmitz haben sich während des Studiums bei Porsche in der Getriebeabteilung kennen gelernt. Inzwischen verkaufen sie ihre gemeinsame Erfindung, das Fahrradgetriebe Pinion. Doch der Weg dahin war steinig. mehr… .

Foto: Pinion
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Überlebenswichtig: Wenn ein Zahnrad fehlt, kann das Getriebe nicht zusammengebaut werden. Im Frühjahr wurde Pinion ausgebremst, weil Autozulieferer erst die Großaufträge der Automobilhersteller abarbeiteten.

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Wartungsarm: Das Getriebe ist gekapselt und in Öl gelagert. Das Öl muss alle 10.000 Kilometer beziehungsweise einmal im Jahr gewechselt werden. Die Stuttgarter haben zwei Teilgetriebe mit drei und sechs Gängen hintereinander geschaltet. So kommt es auf 18 echte Gänge.

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Idealplatz: Das Getriebe sitzt optimal, tief im Rahmen und ziemlich genau in der Fahrzeugmitte. Das sorgt für Fahrdynamik und Bodenfreiheit.

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Klettermaschine: Die enorme Bodenfreiheit ist im Gelände hilfreich.

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Aufwändig: Ein großer Nachteil des Pinion-Getriebes P1.18 ist, dass man einen einen Spezialrahmen braucht. Das macht die Sache teuer - neben dem vierstelligen Preis, den man schon für die Komponente selbst bezahlt.

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