Pioneer Rayz im Test Ein Headset mit Digitalanschluss
Pioneer Rayz: Der Lightning-Stecker bietet diverse Vorteile. Unter anderem die Möglichkeit, die Kopfhörer direkt mit einer Smartphone-App zu koppeln.
Als einer der ersten Hersteller wendet sich Pioneer Kopfhörern mit digitalem Anschluss zu. Derzeit gibt es die Rayz mit Apples Lightning-Buchse, ohne viel Aufwand könnte man sie aber auch in einer Version mit USB-Anschluss produzieren.
Bei unserem Test bedeutete die integrierte Elektronik aber auch, dass wir erst einmal ein Software-Update installieren mussten, bevor die Kopfhörer einsatzbereit waren.
Mit der App lassen sich diverse Funktionen steuern. So kann hier etwa Hear Thru aktiviert werden, wodurch man beim Musikhören auch seine Umgebung hören kann, was freilich nur bei geringer Lautstärke gut funktioniert.
Vor allem aber wird die App gebraucht, um das Smart Noise Cancelling zu kalibrieren. Damit wird die Geräuschunterdrückung an die Ohren des jeweiligen Nutzers angepasst.
Über die üblichen Funktionen hinaus verfügt die Kabelfernbedienung über eine sogenannte Smart-Taste. So richtig smart ist die nicht, sondern eher eine Joker-Karte, die sich mit einer von acht wählbaren Funktionen belegen lässt.
Für die ins Kabel eingebaute Lightning-Buchse zum Aufladen des iPhones beim Musikhören verlangt Pioneer stolze 50 Euro Aufpreis.
Das Design lässt die Rayz recht wertig erscheinen. Zum persönlichen Anpassen liegen verschiedene Ohrpassstücke bei.
Während des Tests gefielen uns vor allem die Comfy-Passstücke aus Formschaum gut. Mit ihnen waren die Pioneer-Kopfhörer auch nach zwei Stunden angenehm zu tragen.
Einen Nachteil haben Kopfhörer wie die Rayz dann aber doch: Das Kabel verwickelt sich beim Transport in Tasche oder Rucksack fast zwangsläufig zu einem störrischen Knäuel. Leider liefert Pioneer keine passende Transportbox mit.