Pipeline-Protest in USA: Der Winter kommt - DER SPIEGEL
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Pipeline-Protest in USA Der Winter kommt

Der monatelange Protest der Sioux gegen eine Ölleitung steht vor der nächsten Eskalationsstufe: Die Demonstranten sollen das Lager bis Montag räumen - aber sie wollen nicht aufgeben.
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Das Oceti Sakowin Camp in Cannon Ball, North Dakota: Seit Monaten harren die Gegner einer umstrittenen Pipeline in ihrem Camp aus - doch jetzt wurde der Protest zu einer noch größeren Herausforderung: Der Winter beginnt.

Foto: Scott Olson / AFP
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Am Ufer des Cannonball River: Die Sioux stellen sich dem Pipeline-Unternehmen Energy Transfer Partners entgegen. Es ist eine der größten Protestaktionen der vergangenen Jahre gegen die Ölindustrie in den USA. Es gab bereits Hunderte Festnahmen und Hunderte Verletzte bei Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Foto: David Goldman / AP
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Unterstützung bekommen die Demonstranten auch von Kriegsveteranen wie George Martin. Der 80-Jährige kämpfte im Korea-Krieg.

Foto: © Terray Sylvester / Reuters
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Auch Kinder leben teilweise seit Monaten in dem Protestcamp nahe dem Indianerreservat Standing Rock.

Foto: Stephanie Keith / REUTERS
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Auf der Plane eines Tipis haben sich zahlreiche Unterstützer verewigt. Auch einige Hollywoodstars zeigten sich bereits solidarisch, etwa Leonardo di Caprio.

Foto: Lucas Jackson / REUTERS
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Schneesturm über den Great Plains. Die geplante Pipeline soll Rohöl über eine Strecke von fast 2000 Kilometern vom Nordwesten North Dakotas nach Illinois in den Mittleren Westen der USA transportieren.

Foto: David Goldman / AP
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Die Menschen im Camp bekommen von Unterstützern Lebensmittel und Wasser geliefert. Die Sioux befürchten, dass die Pipeline ihre Wasserversorgung beeinträchtigen wird. Zudem streift die Trasse ein Gebiet, das Indianern heilig ist.

Foto: David Goldman / AP
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Loretta Reddog schaufelt den Schnee vor ihrem Zelt weg. Die Frau lebt seit Monaten mit ihren zwei Hunden in dem Camp nahe der kanadischen Grenze. Der Winter flößt ihr Respekt ein: "Ich bin ein kalifornisches Mädchen, verstehen Sie."

Foto: David Goldman / AP
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Es ist wirklich kalt in dem Zeltlager.

Foto: Stephanie Keith / REUTERS
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Einige Hundert Menschen harren seit dem Sommer dort oben ganz im Norden der USA aus.

Foto: David Goldman / AP
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Mit brennenden Kräutern gegen die Polizei. Vertreter der Dakota- und Lakota-Sioux hatten beim Bundesgericht in Washington Einspruch gegen den Bau der Ölpipeline eingelegt. Sie hatten jedoch keinen Erfolg.

Foto: Stephanie Keith / REUTERS
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Ein Symbol des Friedens: Eine Demonstrantin posiert mit einem Zedernzweig nahe dem mit Stacheldraht abgesperrten Baugebiet.

Foto: Stephanie Keith / REUTERS
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Wasserwerfer im Einsatz: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt setzen die Sicherheitskräfte den Demonstranten kräftig zu.

Foto: Stephanie Keith / REUTERS
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